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auszeichnen. Glaubt man doch bei einzelnen nicht einen ein-fachen Holzschnitt, sondern einen guten Stahlstich vor Augenzu haben. Das Heft 9 enthält zudem noch ein Kunstblatt, denHeiland auf dem Kreuzweg darstellend, das äußerst wirkungs-voll in 2 Farben ausgeführt ist. Möchte die so strebsame Verlags-handluug durch eine immer großer werdende Betbciligung amAbonnement in ihrem so lobcnSwerthen Eifer unterstützt werden.ES erscheinen jährl. 18 Hefte zu dem wirklich sehr billigem Preisevcn 25 Pfg. pro Hest. Probehefte in allen Buchhandlungenzu haben.
Der Rosenkranz, religiöse Monatsschrift. Verlag von A-Niffarth in M.-Gladbach.
Die rasche Verbreitung des „Rosenkranz " ist wohl derbeste Beweis dafür, wie zeitgemäß das Unternehmen war, undwie sehr diese Monatsschrift geeignet ist, die frommen Verehrerder Himmelskönigin zu erbauen und ibr Vertrauen zur Mutterder Barmherzigkeit zu beleben und zu stärken. Auch die neuestenHefte (Nr. 5 und 6) des „Rosenkranz " enthalten eine reicheFülle von auffallenden GcbetSerhöruugcn, mit denen das Ver-trauen frommer MuttcrgotteSvcrchrer belohnt wurde. Preishalgjährlich nur 60 Pfg.
OesterreichischesLiteraturblatt, herausgegeben vonder Leo-Gesellschaft in Wien , rcdigirt von Dr. FranzSck'nur er. (Administration: Wien I., Anuagasse 9.) Inhaltder Nr. 7: Kellner I. B., Der hl. AmbrosiuS, Bischof vonMailand , als Erklärer des A. T. (Uuiv.-Prof. Dr. B. Schäfer,Wien.) — Esser G„ Die Sccleulchre Tertullians . (HofkaplauDr. A. Fischer Colbrie, Wien .) — Steuer W., Die GottcS- undLogoSlchre des Tatian mit ihren Berührungen in der gricch.Philosophie. (Ders.) — Bougaud E., Jesus Christus , übersetztv. Ph. Prinz v. Arcuberg. (Theol.-Prof. Dr. Jos. Schindler,Leitmeritz .) — Hüttebräuker O., Der Mincritcuordcn zur Zeit deögroßen Schismas. Bester I., Der hl. Bruno, Bischof vonWürzburg , als Katechet. Bader A., Lehrbuch der Kircheugeschicbte.Müller Willib., Joh. Leop. v. Hay, Bischof von Königgrätz .(Sämmtlich von P. Lconh. Tieze, 0. 8. L., Wien .) — SctunitzI., Ho sltootibus saeraiusuti oxtromas unotionis. (TbcoDProf.Dr. Fz. Schmid, Brixeu.) — Hamy A., Daleris illustres clsla Oomp. cls llSsus. — Brück H. , Lehrbuch der Kirchengeschichte.— Jcutsch K., Geschichtsphilosophischc Gedanken. (Dr. Rieh. vonKralik, Wien .) U. s. w.
Philosophisches Jahrbuch. Auf Veranlassung und mitUnterstützung der Görrcsgcsellschaft herausgegeben vonDr. Coust. Gutberlet. Verlag der Fuldaer Akticn-Druckerci. VII. Jahrgang. 2. Hest.
Inhalt: I. Abhandlungen. LinSmeier 8. 1.,Sind die chemisch-physikalischen Atome nur eine Fictiou?
— Pfeifer, Widerstreiten die Wunder den Naturgesetzen, oderwerden letztere durch die ersteren aufgehoben? (Schluß.) —Nassen, Ueber den platonischen Eottcsbegriff. — Bahl-mann 8. ck., Der Grundplan der menschlichen Wissenschaft.(Schluß.) — Bäumkcr, Handschriftliches zu den Werken desAlanus. (Schluß.) — II. Recensionen und Referate.Gegen den Materialismus: a) Mcndius, Die Seele in derSchrift; l>) Bormann, Kunst und Nachahmung, von Schanz.
— v. Harimann, Zur Geschichte und Begründung des Pessi-mismus, von Th. Achclis. — Dresse! 8. ck., Zur Oricn-tiruug in der Eucrgielchrc, von Gutberlet. — Hake, Ka-tholische Apologetik, von Erupp. — v. Hardy, Die Vedisch-brahmauischc Periode der Religionen des alten Indiens, vonGutberlet. — NolfeS, Die aristotelische Auffassung vornVerhältnisse Gottes zur Welt, von Adlhoch 0. 8. L. —Pluzanöki, 8a§ßfto snlla ülosoiia. äs! Dnns 8eoto, vonSchmitt. — III. Zeitschriftenschau. — IV. Novitäten-schau. — V. Misccllcn und Nachrichten.
I. Engeln, Geschichte der christlichen Kirche. ZurBelehrung und Erbauung für Schule und Haus. 12.Austage. Bearbeitet von lis. tüsol. H. Degen, Seminar-Direktor. 8. 130 Seiten. Preis 60 Pf., gebd. 75 Pf.(1891. Verlag von W. Wchberg in Osnabrück .)
Ein sehr nützliches Büchlein. Obgleich bei dem geringenUmfange des Buches die Darstellung eher eine gedrängte alsbreit erzählende ist, bleibt sie doch überall leicht faßlich undVerläugnct nirgends ihren populären Charakter. Aus dreierleiGründen erklärt sich die rasche Verbreitung dieses Werkchcns:
zunächst aus der leichtfaßlichcn Schreibart, ferner aus der an-schaulichen Darstellung, die sich an sprechender Stelle zu lebens-vollen Geschichtsbildern abrundet und außerdem durch zahl-reiche charakteristische Aussprüche der behandelten historischen Per-sönlichkeiten gehoben wird; endlich aus dem nicdriggcstelltenAnschaffungspreise. Die vom Herausgeber hinzugefügten Ab-schnitte, in denen die Geschichte bis auf unsere Tage fortgeführtwird, verdienen das gleiche Lob. (Stimmen aus Maria-Laach.)
Ncpertorium der Pädagogik. Herausgegeben von I. B.Schubert. Ulm , Verlag der I. Ebncr'schcn Buch-handlung.
7. Hest 1891. Inhalt: G. M. Wittmann, Bischof vonRegensburg , ein hervorragender Pädagoge, von ScminardirektorBürgcl in Coruclimüustcr. Eine fürstbischöflichc Schulordnungdes 18. Jahrh., von Lehrer O. Slang in Forst. Die Schuleals sozialer BilduugSfaktor, von Lebrcr Baadcr in Wang. ZumLOOjähr. Todestag Palcstriua's. U. s. w.
Kateche tische Blätter. Herausgegeben von Pfarrer Frz.Walk. Kösel's Verlag, Kcmptcn. Preis pr. JahrMk. 2,80. 3. Heft 1891.
Inhalt: Fingerzeige für angehende Katecheten zur Er-tbeilung des Religionsunterrichts. — Die letzten Dinge desMenschen. — Von heiligen Lippen. — Zuspräche an ein Mäd-chen, welches eine Neigung sür einen Protestanten fühlt undden heimlichen Wunsch hegt, sich mit ihm zu vermählen. —Schülervcrzeickmiß. — Literatur und Miscellen. — Correspon-dcuz deS CanisiuS-Katcchetcn-VercincS.
Das Aprilhcft von „Kreuz und Schwert" theilt mit,daß die Auflage vergriffen ist. DaS nächste Abonnement be-ginnt am 1. Juli d. Js. Für diesen Zeitpunkt hat die Re-daction einen in Deutschlauv noch angedruckten Nntisklaverei-Nomau in Bereitschaft, ein SciUnstück zu „Schwester Luise"und von demselben Autor. Freunde einer angenehmen Lektüremachen wir schon jetzt darauf aufmerksam. Die Culturarbeit inAfrika nimmt immer mehr das Interesse jedes gebildeten Menschenin Anspruch, und da ist ein Blatt wie „Kreuz und Schwert" ganzam Platze. Der so billige Preis von Mk. 0,75 pro Halbjahrermöglicht auch dem weniger Bemittelten das Halten dieserMissious-Zeitschrift. (Münster i. W., W. Helmes.)
Für die katholische Fruaueuwelt, namentlich fürdie heranwachsende weibliche Jugend, in kath. Richtung zuarbeiten, scheint in unseren Tagen um so wichtiger, als dieGegner des Christenthums — Freimaurer und Socialvcmo-kraten — ganz vorzüglich auf die Frauenwelt und deren Ein-fluß bauen und darum sie ihren Zwecken dienstbar zu machenbestrebt sind. Wie man ehedem sagte: „Wer die Jugend bat,hat die Zukunft", so sagt man heute: „Wer das Weib hat, hatdie Zukunft." Die Freimaurer sagen in ihrer Jnstruction fürden Ncgentcngrad: „Durch Frauen wirkt man oft in der Weltam meisten, bei ihnen sich einzuschmeicheln, sie zu gewinnensuchen, sei eine eucrer feinsten L-tudien." Dem gegenübermüssen auch wir Katholiken trachten, die Frauen im Heer-lager Jesu Christi , in der großen Armee der kath. Kirche, nichtbloß zu erhalten, sondern zu einer ihrem Staude und Ge-schlechte entsprechenden apostolischen Thätigkeit anzulocken undanzueifern. Dies strebt auch die seit fünf Jahren in Wien er-scheinende Monatsschrift „DaS Apostolat der christlichenTochter", auch „St. Angela-Blatt" genannt (Wien I., Jo-hannesgassc 8, Preis 1,00 fl. per Jahr, per Post 1,15 fl., fürDeutschland 2,50 Mark, für die Länder des Weltpostvereines3,50 Francs), an. Die uns vorliegende Nummer 9, die reich-haltigste unter allen bisher erschienenen, enthält u. a. folgendes:Zu ernst? — Christenthum und Kirche in den Werken Schillers .— Zwei Nompilgcrfahrtcn. -- Die bei der Damenwelt sehr be-liebten „Fragen mit und ohne Antwort" (Baumbach, Frcytag,Bauernfeld). — Die 109. Versammlung des „Apostolates derchristlichen Tochter". — Eucharistische Blüthen. — Etwas vonder heiligen Philomeua. — Rede des D. Viktor Kolb 8. d.über die Wissenschaft und die kath. Schule. — Der große un-garische Laudeskatbolikeutag in Budapest. — Interessantes fürLehrerinnen, Erzieherinnen und Mütter. — Fünf Tropfen fürTänzerinnen aus der Apotheke des heil. Franz von Sales . —Weihuachtsspicle in Wien . — Theure Verstorbene (mit demBilde des ch Prälaten Dr. Sebastian Brunner ). — Die dreiWünsche (eine Erzählung aus dem Englischen) u. s. w.