Ausgabe 
(5.6.1896) 23
 
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kln. 23.

Mge zur ßilgsömger WKlilg. «

Lia NarrevKviliM kap8t Lev'8 XM.

^äiulpioi clmsliLnvl'um elegis.

tlb vuno, Virgo xotöns, viotrioss ts auspics palwasLlaiori xleetro eoueinuissL iuvat.

kor to NÄMMo almas vietvria uuneia paaisklus LLinol votoros risit araica xatrss.

Oallia, tu to8ti8: metuouäuo arto walignaVis iukornu tibi struxerat iusiäias.

Lu^us, vlira virtuto, siäs splenässasrö visa,

Ilou priseum misers iam äsous sxueras!

Immuncka lats orroruiu vitiigus saatsliasIlluvio, gouto8 äöpopulauts tuas.

L6kult ab Virgo: meritis, piaiats voreuäuwkiuibus llisxauis aävocat ipsa Virum;

Oui rossas blanäo ouiu truäorot ors aoronas,

Haso, ait, daso 6a1Iis arvaa salutis oruut.

Ilisco armis pugnas ooourit 6usmanius Iisros,

Ilao arto ouisus olara tropasa tulit.

Oooubuoro llostss; rursumyus eüulsit avitakulellrior iu Oallis oanäiäioi'^us üäos.

1o8tor ot loniis guas csruis «Rellinaäas" uuäis,^.ttouito guvuäam Zesta uiri puZna mari.

Ltuut ox aävsrso iustruotas lougo orämo puxpss,lu sasva Lräosouut praslia iam rusro.

Iltra^uo fort aoivs signum; krroo oolo8toRunas tristo raiuax illa bioornis liabsb.

Ilt rauoo 8ouuoro tulias, oouourritur; iuZous6outiuuo ouoli tollitur astra traZor.

Lsra touaut, rodoat Iitu8, mioat iZuibus asi^uor;Iwxaviüi dao illao äaut torg, iussa äuoo3.

Ooukruotv lutors et remis uou uns, äolriseitdlavis et imrneusi ZurZitis iwa xetit.

laotata kvrrisono inorZuntur eorpora xouto,Iluwano sxuinsns unäs oruore rudot.

^noexs stat fortuns: pari virtuto xersota,

Line inäo eventu puZus itersts pari.

Iambus iterum tentsnäs aoios, oum porcita 5at0Rssoio Mv olsssis kuroics, sollioito.

kulss repento motu, reluZit xroäuoors puZNLM,

Lt c^uainvis rnulto milito prsovsliäu.

Loäoro viss looo, et soso, inirabilo äiotu!

Ultra 6kristisäuiu äeäore in arditrium.

InZeminst tuuo viotor io, uomon^us Ll^RILD,Lonolamst rosonis unäic^ue litoribus:

Oonolsraant xopuli portoutum, Virgiuis a-Imsekstrstum äis boUixotoutis oxo;

kornuliäso iviprimis, i^uois miruru ox kosto triuwplruwkutiäioa oäixit praosoius ore ?IV8.

Inäo <^uios ot psx Duroxso aclserts ruonti,

Inäs stotit xutriao Iloligionis Iioiws.

LinZuIs tzuiä inomoroin? rnsM sore xoronnia, VirgaLxlouäiää, virtutis staut monumonts tuao.

Rune yuoHuo Lliristiadiiw xiotas clo msrmorotewplumkonoro katrousi iu litore äoproperst.

Rio VirZo tomxluiu tonest Regina,, tuinontiRio praeoinota rosis imporot ipsa raari.

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Vorstehendes Gedicht hat uns Herr geistl. RathI. Hecher, Hofprediger und Kanonikus in München , infreier Übersetzung also wiedergegeben:

Der Helferin der Christen.

DaS höchste Preislied soll Dir nun erklingen,

O Jungfrau, unerreicht an Huld und Macht,

Ob all des Ruhmes, den Du halfst erringenDer Christenheit in mancher heißen Schlacht;

Auf Dein Geheiß erhob die AdlerschwingenGar oft glorreicher Sieg und hat gebrachtDen Vatern einst ersehnte FriedenSknnde:

Du hattest ihn gesandt zur rechten Stunde!

Du, Frankreich , tritt als Zeuge in die Schranken?

Es schmiedete der Hölle NachtgewaltZu Deinem Unheil schreckliche Gedanken.

Du, einst der Glaubenstugend Hort und Halt,

Du solltest schmuckberaubt zum Grabe wanken;

Es schien Dein Volk im Wahn sich zu verbluten,

Zu enden in der Sünde schmutzigen Fluthen.

Doch sich, die Jungfrau half! Aus Spaniens GauenRief sie herbei den hocherlauchten Mann,

Der mit dem Rosenkränze voll VertrauenZu brechen kam des Unheils wilden Bann;

Und seine Waffe schuf den Feinden Grauen,

Der fromme Held den schönsten Sieg gewann.

Und prächtiger als je in Frankreichs GrenzenSah er des Glaubens lichte Banner glänzen!

Und sind nicht Zeugen auch die Echinaden,

Umspült von Joniens inselreiche« Meer,

Drauf sich der Seeschlacht Wettersturm entladen,

Da sich gemessen einst der Christen HeerMit dem der Gläubigen des Omejjaden?

Von Schiffen.war kein Raum der Fluthen leer:Dort weh'n Maria's Fahnen von den Masten,

Und hier des Halbmonds grause Hörner glasten.

Es ruft zum Kampfe der Drometten Dröhnen,

Und bis zum Himmel donnert das Geschütz;

Die Ufer hallen wieder, und es stöhnenDie Wasser, drüber zuckt der Schüsse Blitz,Dazwischen die Commandorufe tönen;

Die Nuderknechte stürzen hier vom Sitz,

Dort zieht die See geborstne Schiffe niederUnd treibt in blutigem Schaum der Todten Glieder.

Noch schwankt der Sieg; es halten sich die WaageErfolg und Muth, auf jeder Seite gleich;

Doch plötzlich jetzt, als wie mit einem SchlageKehrt sich zur Flucht der Türke schreckensbleichUnd überläßt, trotz aller Stärke zage,

Dem Christenheere Beute überreich

Und nun erhebt das Jauchzen sich der Sjeger,

Die Jungfrau preisen laut der Jungfrau KrieMh