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„Mein Gott ! Dein ist die Macht!
„Sb rings Zerstörung, Tod und Nacht,
„In furchtbaren Schmerzen —
„Sei dir mein Preis gebracht.
„Ich diene dir, es dient dir mein Haus,
„Bis der Letzte des Stammes geht zur Schwelle des Lebens hinaus!„Ich schau' — wie ein Seher aus alttestamenttichen Tagen„Die Zukunft — und im Munde verstummt mir das Klagen."
So sprach Luitpold der Markgraf und AhnMit seinen Lippen, den zitternd bleichen —-Und sank, ein Todter, zu den andern Heldenleichen.
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(LIeloclia notissima.)
K»n<1eamu8 jKttur,sifaouiom Uavari —
Nogau voee ccmeiiumms,
Oiein euim celebramus,
Uastuui, ubsgus pori!
Ubi aoganm ceruiturLpeeimon mirorum:
UeZnut in Uavario,
Leptem nune por saecula,
Vita Uavarorum est !
Lei!)'!is implioatu,
Uiineipam eiomouti cura,kaznilikpio Kilo z>ara,
Viuela guao sacrata! !
Vivab Uuckovieus rex, ^ j
Uveuz llulco tbroni, i
Vivaut ecaisanguiuoi,
Uilias et ülü, >
Lelsi, gratn, boui! '
Vivat ao Ilavaria, i
'lerra praoclicata, !
tguot -miocaitiwio ckoua, i
llpt naturae praobeus bona, i
Lopiose data!
Vivnt eructita meng !
Itegnm Itavarorurn,
'loaijilum gaaa seientiis, !
^.rtibus vt lidsrie !
Louclldit lleeorum! !
(Allbekannte Melodie.)Stimmr das Lied der Weihe anRings im Land der Bayern , 'Laßt die Stimmen laut erschallen,Dieses Fest, ein Fest vor allen,Würdevoll zu feiern!
Sagt. wo strahlte solch ein GlanzJemals noch um Throne:Siebenhundert Jahre zierenTräger aus dem Hans der rchyrenBayernS Herrscherkrone!
Bon dem LooZ der Schyrcn istBayerns Loos untrennbar,Lanagewohnte Fnrstengüte —Tremrprobtes VolksgemütheFesseln sich unnennbar!
Hoch für Ludwigs Majestät!
Hoch jür^nll die GliederSeines Stamms, der weitverzweigetIn die fernsten Lande reichet,AllwnrtS hehr und bieder!
Hoch das liebe Vayerland,
Das gebenedeite!
Seil en «chooß, den gabenrcichen,Schmücken Reize sonder Gleichen:Perlen ihm im Kleide!
Hoch dem vieler tauchten Sinn',
Der den Thron mmvobcnUnd mit edler SchöpferkraftTempel rings der WissenschaftUnd der Kunst erhoben!
Fort, die Bayerns Glück und RuhmZu verkleinern suchen,
Fort, wem immer fiel' es ein,
Unserm König feind zu sein —
Ihnen laßt uns fluchen!
A. Pernwerth von Bärnstein.
») Aus den am 26. v. Wts. zu Würzbncg und am 21. v. Bits. dahier zu Ehren des Wiktels-bacher Jubiläums abgehaltenen, beiderseits außerordentlich stark besuchten 8. O.-Eommersen wurdedieser sL -xw Veranlassung von dem k. Bahninjpektoc Pernwerth von Bärnstem m lateinischer unddeutscher Sprache verfaßte Feskgaudeamus und zwar jeweils in der latcinsichen Fassung abgesungen.
I'ereont LavarlaoUoxaa Studiosi,
Ueronnt, gui UvclovieiUorsiton 8>nt inimici —Uotns ockloLÜ