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39,432 — die Frauenkirche zu München 39,369 — der Dom zu Negensburg 39,330
— der Münster zu Freiburg 34,500 — der Dom zu Maiuz 34,200 — der DomWorms 31,320 — der Dom zu Halbcrstadt 29,350 — Naria in Lapitolio zu Köln 27,000 — die Lorcnz-Kirche zu Nürnberg 26,600 — die Scbaldus-Kirche daselbst 23,716
— der Dom zu Konstanz 23,000 — die Kirche zu Heisterbach 22,059 — der Domzu Meisten und 8t ^postoli zu Köln 18,900 — die Kirche zu Friedberg in der Wet-terau 15,900 — die Marienkirche zu Aachen 12,819 — 8t. 6eroon zu Köln 11,400
— Quardrat-Fuß. Zweitens. Das mittlere Schiff bildet einen wesentlichen Theil christ-licher Kirchen, die außerordentliche hohe Kirchenschiffe haben. Die Höhe der mittlerenKirchenschiffe beträgt vom Mailänder Dom 147' 10" — vom Dom zu Köln 135' 2"
— von der Marien-Kirche zu Lübeck 132' — vom Münster zu Ulm 129' — vom Domzu Negensburg 120' — von St. Veit zu Prag 101' 10" — vom Dom zu Spcycr39' — vom Münster zu Straßburg 95' 6" -— von der Frauenkirche in München 95'
— von der Martins-Kirche zn Landshut 90' — von der Stcphanskirche zu Wien 85'
— vorn Dom zu Meisten 60', vom Dom zu Erfurt 63'. — Drittens. Auch die Thürmeund Kuppeln bilden einen wesentlichen Theil christlicher Kirchen. Aus jenem Werke wol-len wir nun die Thurmhöhen von den auf der 184. Seite angeführten 82 auf Kostender deutschen Nation angefangenen oder ausgeführten Thürme angeben. Die Kuppel derPetcrskirche in Nom erhebt sich über ihre Flur 405' — die auf Kosten der deutschenNation auf dem Thurm des Straßburgcr Münsters ausgeführte Pyramide 440' — derThurm an der Stcphanskirche zu Wien 421' — der an derMartinskirche zu Landshut in Bayern 398' — die Pyramide des Freiburgcr Münsters 367' — die beiden Frauenthürme zu München 327' — die beiden Thürme des Magdeburger Doms 315' — der Thurm von der Kreuzkirchezu Brcslau 303' — die beiden Thürme der Lorenzkirche zu Nürnberg 297' — der Thurm desMünsters zu Ulm 2^1' — (besten Höhe aber sollte nach dem Plan 452' betragen) derrothe Thurm zu Halle an der Saale 261' — die beiden Thürme der Scbaldus-Kirchezu Nürnberg 246' — der Thurm von der Hauptkirche zu Nördlingen 242' — von derKirche zu Jngolstadt 240' — die beiden Thürme vom Dom zu Spcyer 236' — dersüdliche Thurm vom Kölner Dom hat eine Höhe von 190' — der nördliche von 15'
— die Höhe dieser beiden Thürme sollte aber nach dem Plan 471' betragen. — Diebeiden Thürme des Doms zu Halbcrstadt 220' — die beiden Thürme des Doms znWorms 177' — und die vom Dom zu Negensburg früher 160' 6', deren Höhe abernach jetziger Vollendung 366' beträgt. Also fehlen nach dem ursprünglichen Plan andem Thurm des Ulmer Münsters noch 191' — an den Thürmen zu Köln bei demgegenwärtigen Baustaud unbekannt — an den beiden Thürmen des Doms zu Negensburgfehlt nichts mehr. Nach dem oben angeführten Werke ist der Plan vom Dom zu Köln wahrscheinlich von dem damals berühmten Bischof Albertus inaAmis oder von dem Mei-ster Gerhard von St. Trond. Der erstere hat auch den Plan zum Dom von RegenS-burg angegeben. Die später bei diesem Dombau, beim Münster von Ulm , an derKathedrale zu Straßburg, an den Hauptkirchen von Augsburg, Nördlingen, Dinkelsbühl und Laudshut, Nürnberg, Mainz und Wien gewirkt haben, davon sind die Namen injenem Werke angeführt. Auch kömmt darin vor, daß der Bischof Otto im Uten Jahr-hundert den Plan zum Dom in Bambcrg und zu eben dieser Zeit der Bischof Brunooder Burkhard den zum Würzburger Dom entworfen, ferner daß der heilige Bonifacius außer 10 Kirchen in England den ehemaligen Dom zu Fulda nach seinem Plan erbaut,der Bischof Bernhard zu Hilteshcim den Spitzbogen-Styl gegen das letzte Viertel deszehnten Jahrhunderts in Deutschland zuerst bei den Kirchengcwölben, der Bischof Fulber-tuS diesen Styl im Jahre 1020 in Frankreich und der Bischof Henri de Blois in derersten Hälfte des zwölften Jahrhunderts in England eingeführt habe. Ferner sind indiesem Werke 1486 Baukundige in Europa namentlich aufgeführt, worunter sich 200Geistliche befinden. — Wir schließen mit dem Wunsche, daß die Geschichte des Kirchen-