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machen von dcm greulichen Babel, ans dem wir in diesenTagen uns herauszuarbeiten gezwungen waren.
Gar erst zu ermessen, was geschehen wäre, wenn dasUebel noch weiter bestanden und damit tiefer und weitergegriffen hätte, davon mögen sich die wenigsten der Mit-lebcndcn deutlich Rechenschaft geben und den Kommendenwird es verschlossen bleiben.
Lernten Volker nicht noch weniger ans der Erfahrungals einzelne Menschen, so wäre es der Mühe werth, denNachkommen eine Schildernng der Hindernisse zu überliefern,welche diesem rcformntorischcn Unternehmen in den Weggestellt wurden, nicht sowol der Hindernisse, welche aus deinWnst unserer staatlichen Vorgeschichte erwuchsen, als der-jenigen, welche die ans dem Wust von Irrthum und Leiden-schaft erzeugte Begriffsverwirrung aufthnrmtc.
Das unversöhnliche politische Sektircrthum machte denStreit um die Beschaffenheit der Münzen zu eiuer wahrenBrutanstalt für Gebilde von Haß und Wahn. Ohnehin istder fasciuircndc Anblick des Geldes dazn angethan, dasDenken in Bande zu legen, nnd seine ungeheuere Macht istauch wiederum geeignet, die Gedanken in ausschweifendeWeiten hinauszulocken. Wen hier gelüstete, mit den buutcn,heißen Farben der Phantasie uud Leidenschaft zn malen, dcmkonnte es an Publikum uicht fehlen. Dieselben innern Ge-setze beherrschen anch die scheinbar weitest von einander ge-trennten Verhältnisse. Uebcrall sind es die gleichartigenpolitischen Grnppcn, welche anch in diesen Fragen mit dcmTrug hauticren. Ucberall sind es die falschen Volksfrcuudc,wclchc falsches Geld wollen, so die klerikalen Gönner derDoppelwährung in Belgien wie die demokratischen Gönner