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ihre Wirkungen erzeugt, weil sie nicht von Donner undBlitz begleitet waren.
Wie ein falsches Princip sich in seinen eigenen Schlingensängt, ist ergötzlich zu scheu, wenn man das Verhalten dergroßen Landcsbanken in Gebieten der Doppclwährung beistarken Umschlägen der wechselseitigen Metallvcrhältnisse be-obachtet. Diese Banken sind die großen Niederlagen der ge-münzten und uugemüuzteu Edelmetalle, und auf sie stürztsich der Mctallhandel zuerst, wenn die Wagschalc in neueSchwankung gcräth. Ihr natürlicher Antrieb stachelt siedann an, das für sich zu behalten, was man begehrt, dasanzubieten, was man nicht will. Und da das Gesetz derWahl auch für sie und für sie vor allem gilt, so zahlen siemin ausschließlich in dem Gelde, dessen metallischer Rohstoffvou der Ungunst des Weltmarkcs betroffen worden', undhäufen das begünstigte an. So helfen sie dem Uebel selbst,das von außen auf das Laud eindringt, sich ausbreiten,werden die stillen Verbündeten des internationalen Metall-handels, welcher das cntwcrthete Geld von außen hinein-,das höherwcrthige von iuucn herausführt. Während der Han-del dieses Pump- uud Saugcwerk von diesseits nach jenseitsder Grenzen in Bewegung setzt, pumpt die Bank aus ihremReservoir von unten nach oben das schlechtere Geld dem Ver-kehr zu und von oben nach untcu das bessere ab. So ent-'stchcu gleichzeitig zwei Doppelströmungcn, um das Landes-geld in vierfach beschleunigtem Tempo aus seiner cdlcrn Be-schaffenheit in die unedlere überzuführen, d. h. die Preiseder im auswärtigen Handel verwerthbaren Dinge auf ein-seitige Weise zu erhöhen. Doch nicht genug damit, daß dieCentralbanken, deren höchste Bestimmung ist, den Gcldver-