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Geschichte des deutschen Buchhandels vom Westfälischen Frieden bis zum Beginn der klassischen Litteraturperiode : (1648 - 1740) / Johann Goldfriedrich
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Quellennachweise und Anmerkungen.

anßerdcin in Betracht, daß auch später ans dem Gebiete derauslendischcn" Bücherder Geldvcrkehr eine viel größere Rolle spielte, als nuf dem derhicleudischcu".Um 1560 Weigerung der Wittenberge ! Buchführcr, Jencnscr Verlag anders alsiu Chauge zu uehmcu (Kirchhoff, Entwickcluug des Buchhandels iu Leipzig. S. 71).Laufender Changcvcrkehr zwischen 51önigsbcrg uud Frankfurt a. M. 1573 (ArchivXVIII, 106). Bemerkung im ^cl livetorem des Henning Großcschcn Vcrlags-katalogs 1587, das Sortiment betreffend: ad :>>ij« Lidlioxolis partim reciemit,,partim eommutauit; ebenso 1596; seit 1660: ad alijs Lililiopolis pvrmutauit.Ernst Bvgelins Erben, Leipzig , 1591:Bücher so im Stich eingeuvinmen." 1595 ver-pflichtet sich bei einer Rechnungsdiffcrciiz ei» Magdeburger Buchhändler, au HenningGroße 13 Guldcu zu zahlen,jedoch an Bücheru". Changckonto Jacob Apels (Leipzig )in Johann Beyers (Leipzig ) Schnldbuch, 1590; Beyers sieben Register,darinne derBnchheudler Rcchnunge vffn stich"; der Stichvcrlehr bei Beyer der überwiegende. 1607verpflichtet sich ein Leipziger Buchhändler, au Gotth. Vögcliu zwanzig Guldcuhalb au Büchern" zn entrichten (Archiv XII, III). Peter Kopff, Frankfurt a. M.,gibt Fnstenmesse 1607 au, er habe daselbst über MO Exemplare eines Sorti-mentsartikelsAlle hin und wider verstochcn" (Frankfurt , Koufiskativusprotokoll,Fol. 98100, 27. Mürz 1607). Georg Endter d. I. (Nürnberg ) tauscht 1616in Leipzig von einem Goslarcr Buchhändler 800 Exemplare Gesangbücher gegenandere Büchcr ei» (Archiv XII, 309 fg.). Eingabe der Leipziger Buchhändler,1616: Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit, die ganze Auflage abzusetzen, geschweige nmbar Geld; der Markt sei in uud außer Deutschland mit Büchern überfüllt; daher

0 vielauff dem stich verhandelt" werde (Archiv VII, 155). Jacob Apels (Leipzig ,

1 1620) Geschäftsbücher für den Verkehr mit dem Vollbuchhaudcl heißen Buch-Yäudler-Stichrcgistcr; danebenBnchbindcr-Rcgistcr", d. h. Register für den Ver-kehr mit denjenigen, mit welchen Apcl nicht tauschen konnte oder wollte (ArchivXIII, 190 fg.).

2> Charlataucrie der Buchhandlung. 2. Anfl. Sachsenhauscn 1732.

3) Abbildung der gciuciuuützlichcu Hnnpt-Ständc. Nürnberg 1697. S. 244.Es folgt noch eine vicrtc und letzte Klasse: der Antiquar.

4) Becher, Politischer Diskurs. Frankfurt , Zunncr, 1668. S. 63. «7.

s) Schürmanu, Zur Geschichte der Buchhandlung des Waisenhauses. Kalle a.S.1898. S. 35 und a. a. O.

v) Bei er, Adrian, Kurtzer Bericht. Jena 1690. S. 13.

7) Die ictzt florirende Kanffmannschaft. Leipzig 1702. S. 199.

s) Beicr, Adrian, Kurtzer Bericht. Jena 1690. S. 13fg.

s) Privileg der fünf Dresdener Buchhandlungen Andr. Lösflcr, Joh. Fritzschcund Mich. Günther, Christ. Berge, Mart. Gebr. Hübner, Chrstph. Micth v.22. Sept. 1675: s. (Colditz, Hugo) 100 Jahre Geschichte der Arnoldschcn Buch-handlung, Dresden 1890, S. 3, und Erörterung nnd Verthcidignng des Ncrbietuugs-Rechts u. s. w. Dresden 1804. S. 120.

10) Schürmaun, Waisenhaus. S. VII.

11) Züricher Staatsarchiv, Buchdruckcrch, Ccnsur u. s.w. betreffend: Aug. Kapvshandschriftlicher Auszug. Bd. II, Fol. 166. 173b. 180. 192. 193.

is) Faulmauu, Illustrierte Geschichte der Buchdruckcrkuust. Wien , Pest,Leipzig 1882. S. 397. sS. 244.

is) Abbildung der gemcinnützlichen Haupt-Stände u. s. w. Nürnberg 1697.