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Quellennachweise und Anmerkungen,
im ganzen etwa auf der Stufe von 165V stehen blieben; die blühende buchhttud-lerische EntWickelung Nürnbergs erscheint demgegenüber nm so bedeutender. Sinddiese Zahlen nur Symbole, so versinnbildlichen diese doch Verhältnisse, wie siednrch zahlreiche andere Thntsachcn im allgemeinen bestätigt werden. Die Zahlder Städte z. B., in denen von 1648 bis 1740 die Bnchdrnckcrknnst ncn eingeführtwurde, beträgt nach Faulmann, „Illustrierte Geschichte der Buchdruckcrknnst" (Wien ,Pest, Leipzig 1881; S. 446 fg.) in den beiden sächsischen Kreise» (nebst Schlesien und Preußen) 8V, in den übrigen sieben Kreisen (nebst Böhmen ) 35.
250) Schürmann, Aug., Znr Geschichte der Buchhandlung des Waisenhauses.Halle a. S. 1898. S. 139.
ssi) Daselbst, S. 61.
2ss) Archiv XIV, 266; XV, 81. 26s) Archiv XIV, 366.
254) Roth, Geschichte des Nürnberger Handels. III. 1801. S. 43. 50.
2ss) Neues Archiv. 1795. S. 61.
sss) Mirmidons Abhandlung von der heutigen Buchhandlung. Frankfurt u.Leipzig 1756. S. 13 fg.
2S?) Archiv XIV, 262 (Wolfg. Teer betr., 1725); 266 (Weidmann betr., 1736).
2S8) Schürmann, Aug., Zur Geschichte der Buchhaudlnng des Waisenhauses.Halle a. S. 1898. S. 139.
s5->) Stadtarchiv Frankfurt a. M., Ugb. ^ 96, Nr. 26, Bl. 4, 5.
260) Daselbst Nr. 34.
2«i) Reusch, Fr. Hcinr., Der Index der verbotenen Bücher, II, Bonn 1885.S. 829. (Angeführt in O. v. Hases Vorarbeiten.)2.!s) Archiv VIII, 98.
2«8) Reusch, a. a. O. II. S. 800. (Angeführt in O. v. Hases Vorarbeiten.)
2«t) Reusch, a. a. O. II, 144, A. 1. (Wie vorige Anmerkung.)
2W) Eckardt, I. H., Vom Bnchdruck und Buchhandel in Norddeutschlnnd.Börsenblatt 1. Okt. 1904^ S. 8323.
so«) Reusch, a. a. O. II, 1216. (Augeführt iu O. v. Hases Vorarbeiten.)
2K?) Das kaiserliche Bücherkommissariat bestand 1) aus einem zum Kvinmissariatkonstituierten kaiserlichen Reichssiskal am Kammcrgcricht zn Wetzlar , 2) dem Bücher-kommissar und 3) einem dem letztern beigeordneten Adjunkt, der immer designierterNachfolger des Kommissars war. Anßerdcm hatte das Kommissariat als /Vewarius^Hunctus (auch Kommissiousasscssor gcuauut) ciueu Notar, der zuerst aus denBuchhändlern (Buchdruckern) genommen wurde uud dem Leipziger Büchcrinspektorentsprach; die Bestallnng Joh. Mart. Schönwettcrs vom Jahre 1695 bestätigtdiesen in der Assessur bei der Ccnsnrkommission uud befiehlt ihm außerdem nochbesonders, bei Verhinderung des Kommissars diesen in Einschickung der Pflicht-exemplare und Erhebung der Vektur (Fracht) zu unterstützen; der Aktnar hatteferner die Insinuationen zn vollziehen. Adressiert wnrde behördlich an den Reichs-siskal »nd den Büchcrkommissnr (unter Umständen an Stelle des letzter« an denAdjnnktc»), und zwar in dieser Reihenfolge; als im Jahre 1744 die umgekehrteOrdnung gebraucht wurde, reichte der Fiskal (Diutzcnhvsfer) unverzüglich eineJmnicdiatbcschwerde an den Kaiser ein. Das einzige Emolnmcnt des Kommissarsbestaub dariu, daß ihm die Buchhändler „nach ihrem fast zu sagen eigenen Be-lieben" (Bericht v. I. 1715) 1 Exemplar gaben. Von Mainz erhielt er „8ularinmuud emoluMsnts," uicht. Hohfeldt schlug 1715 vor, ihm loeo sal-u ii das Privileg