Statistik der Büchcrproduktirm.
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schichte, Politik, Archäologie, Biographic, 5) Geographie, Reisen, Sta-tistik usw., 6) Philosophie, Literaturwissenschaft, 7) Mathematik, Astro-nomie usw., 8) Pädagogik, Kinder- und Jugendschriften, 9) Philologie,Mythologie, Altertumskunde, Freimaurerschriften, 10) Naturwissenschaft,Chemie, Pharmacic, 11) Ökonomie, Cameralistik, Staatswisscnschaftcn,Forstwissenschaften, Veterinärkunde, Technologie, Jagdwissenschaften,Haus- und Landwirtschaft, 12) Mathematik, 13) Kricgswissenschaften,Reitkunst, 14) Handelswissenschaften, Berg- und Münzwissenschaftcn,15) Poesie, Schöne Wissenschaften und Kunst, 16) Romane, 17) Schau-spiele, 18) Musik, 19) Landkarten, Kupferstiche, Zeichenbücher usw.,20) Vermischte Schriften. Von diesen zwanzig Gebieten wächst dasGebiet der Ökonomie von 5,8 Procent im Jahrfünft 1816/20 auf10,4 Procent im Jahrfünft 1826/30 und auf 14,i Procent im Jahr-fünft 1836/40 und steht nun damit in diesem letztern Jahrfünft, vonder nächsten Gruppe (Theologie 10,8 Procent) weit getrennt, an derSpitze sämtlicher Gebiete. Einigermaßen ähnlich einem so starken undstetigen Wachstum sind nur zwei der übrigen Gebiete: die Naturwissen-schaft mit 4,s, 5,s und 6,2 Procent und die Handclswissenschaften mit0,8, l,? und 2,2, sowie auch die Kriegswisscnschaften mit 1,4, 1,o und1,4 Procent, während die Philologie in den dreißiger Jahren im Steigennachläßt: 7,g, 8,2, 8,5 Procent; das Gebiet des Romans ist zunächstunverändert und vergrößert sich dann: 5,!>, 5,!>, 6,8 Procent. Demsteten und entschiedenen Wachstum der realen Fächer der Ökonomie,der Natur- und der Handelswissenschaften steht in besonders bezeichnenderWeise die stetige Abnahme der Poesie mit 8,1, 7,->, 5,» Procent gegen-über, der darin die beiden Gebiete der Geschichte mit 12,i, 11,4 9,?Procent und der Medizin mit 7,4, 6,s, 5,« Procent gleichen. Dazu kommteine Verminderung des theologischen Anteils in den 1830er Jahren(1816/20: 10,i Procent; 1826/30: 12,2 Procent; 1836/40: 10,8 Pro-cent). Außerdem ist bemerkenswert, daß das „vermischte" Gebiet imJahrfünft 1816/20 noch 7,° Procent, in den Jahrfünften 1826/30 und1836/40 aber nur noch 3,8 und 1,5 Procent ausmacht. Das päda-gogische Gebiet vermindert sich zuerst, bleibt aber dann konstant:7,2, 5,7, 5,7 Procent. Das musikalische Gebiet ist nur für das erste(3,7 Procent) und letzte Jahrfünft (0,s Procent) angegeben, wozu nochder Umstand tritt, daß auch innerhalb der beiden andern Jahrfünste