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Geschichte des deutschen Buchhandels vom Beginn der Fremdherrschaft bis zur Reform des Börsenvereins im neuen Deutschen Reiche / Johann Goldfriedrich
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Deutscher Smtimcntervcecui; Uscincencodcx,

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hiclt jährlich seine Versammlungen ab. Er lebte derPflicht, die schwerbedrohten Interessen der Sortimentcr wahrzunehmen." Der Vorstandbestand neben Dominicus aus Carl Schöpping (Lindaucrschc Buchhand-lung) in München als stellvertretendem Vorsitzenden, C. E. Müller inBremen, Ed. Heinr. Mayer (Lcngfcldschc Buchhandlung) in Köln undFerd. Beyer (Theile's Buchhandlung) in Königsberg; an die StelleEd. Heinr. Mayers und Ferd. Beyers traten Mitte der siebziger JahreCarl Schmidt in Döbeln und W. Naedelcn (Schaubschc Buchhandlung)in Düsseldorf . Bei den Verhandlungen des Vereins handelte sicheine Reihe von Jahren hindurch einerseits und vor allem um gewisseeinzelne Punkte, in denen die Interessen der Verleger und Sortimentcrgegensätzlich aufeinandertrafen: Mcßagio, Übertrag u. dcrgl., andrerseitsum Fragen des Leipziger und Stuttgarter Kommissionsgeschäfts oderVorschläge wie z. B. die Begründung eines Kunstkatalogs als für denSortimentcr notwendigen bibliographischen Hilfsmittels. Nach der Rich-tung allgemeinen und grundsätzlichen Gcstaltens war cs dcr GcdankcdesUsanccnkodcx", dcr das Zicl dcr Bestrebungen bildete. Vordem hattees der Börsenvcrcin selbst verfolgt. Weiter als er waren einzelneVereine gckommcn: dcr Thüringische Krcisvercin hatte seine Übereinkunftvom September 1844 geschlossen, dcr Süddeutsche Buchhttudlcrvercin1846 dieBräuche des süddeutschen Buchhandels" aufgestellt, dcr Rheinisch-westfälische Krcisvercin im Jahrc 1859Grundzüge dcr GcschäftS-Usnncen des deutschen Buchhandels" entworfen; nur daß man cS hiereben überall ungeachtet des Titels der rheinisch-westfälischenGrund-zügc", und wiewohl diese der freien Vereinigung des Gcsamtbuchhandelshätten zur Unterlage dienen können mit Aufstellungen einzelnerKörperschaften zu thun hatte. Andere Krciövereine stellten wenigstenseine Anzahl Hauptsätze, die Vcrlegervcreinc stellten ihre Normen aufund die einzelnen Verlagshandlungcn ihre GeschüftSbcstimmnngeu. DcrGedanke konnte auftauchen, für die Sammlung aller solcher Gcschäfts-bcstimmungcn cin eigenes Organ zn gründen, damit dcr Sortimentcr sichdarin zurechtfinden könne. Im Juli 1876 wurde der umfassende EntwurseinerGruudordnung des deutschen Buchhandels nach seinen herrschendenBräuchen" veröffentlicht, verfaßt im Auftrage des Deutschen Sortimenter-vereins von August Schürmann, Administrator der Waisenhausbuch-handlung in Halle und nächst Albrccht Kirchhoff dem denkwürdigsten