Wahl des Übergangspunktes an der Elstermündung 327
bedrohlichen Anzeichen schob er am I.Oktober das ganzeBertrandscheKorps nach Wartenburg vor.
Gerade dort aber wählte Blücher, auf Rühles Vorschlag,seinen Übergangspunkt. Ein weit nach Osten vorspringenderStrombogen begünstigte bei dem Flecken Elster den Brückenschlag,nnd einige Vorbereitungen bestanden schon daselbst, weil Bernadotte,wie bekannt, bereits einmal eine Brücke hergestellt, aber beim Er-scheinen der Franzosen wieder hatte abbrechen lassen. Jetzt sollte erBlüchers Unternehmen durch Bedrohung des Gegners von Aken undRoßlau her erleichtern. Der Übergang gelang auf zwei bis zum3. Oktober früh vollendeten Kriegsbrücken, obwohl die Unterstützungdurch die Nordarmee ausblieb. Es kostete aber noch einen hartenKampf, ehe die schlesische Armee drüben am westlichen Ufer festenFuß fassen konnte. Das flache Wiesengelände im inneren Raumedes Flußbogens schloß gegen Westen hin in ganzer Breite einhoher Damm ab, vor dem ein breites und tiefes Altwasser derElbe lag. Dahinter erhob sich Dorf und Schloß Wartenburg.Auch das Wiesengelände bis dorthin, vielfach von Gewässerndurchsetzt, mit Busch und Wald bedeckt, war schwer zu durchschreiten.
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3M 3, okwbel-1813,
Skizze 35^ Verbündete — M Franzosen