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IV. Die Befreiungskriege
zu verstärken und sie gegen die linke Flanke seiner Gegner zubrauchen. Wie empfindlich diese hinsichtlich der Sicherheit ihrerrückwärtigen Verbindungen waren, wußte er nur zu gut. Aberseine Wünsche eilten auch diesmal den Möglichkeiten voraus undrechneten zudem nicht hinreichend mit den Persönlichkeiten. Augereauverharrte lange in Untätigkeit, trotz der wiederholten Befehle Na-poleons , der ihn unter anderem auch vergeblich an die schönenTage von Castiglione erinnerte. Die beabsichtigte energische Offen-sive gegen die verbündete Hauptarmee in der Richtung auf CkMonund Mkcon, saüneabwärts, kam nicht zur Durchführung. Aber
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Skizze 52
auch Bubna zögerte mit weiteren Unternehmungen. Besanyon undAuxonne wurden eingeschlossen. Unbedeutende Gefechte fielen süd-lich von Genf vor. Sonst geschah anfänglich nichts Ernstes aufdiesem Kriegsschauplatz.
Erst am 17. Februar entschloß sich der französische Marschallzum Vorgehen. Er zersplitterte indessen seine Kräfte in den beidenRichtungen gegen Genf und zwischen Saüne und Rhüne. Dennochblieb dieser schwächliche Versuch nicht ohne Eindruck auf die Ver-bündeten, zumal, da er mit dem ersten Zurückweichen der Haupt-armee vor dem von Blücher ablassenden Kaiser zusammenfiel.