Herr, was dein Kiu'cht beAynnenzVon deinem Geist {theilt,Gleich Myriaden Sonne»Durchstrahlt es deine Welt.
Du sendest deine Boten;Des neue» Tages Morgen graut,Da regen sich die Todten,Verstummte Zeugen werden laut.
Und wieder bahnt I ol> a n n e s
Dem Lichte seinen Laus
lind löst des Gcisterbznncs
Besenfzte Fesseln ans,
llnd bringt uns nenen Straße»
Z» Denen, die »tch fern
In Todesschalten saßen,
Die Herrlichkeit dcö Herrn.
Da, der uns" Gnad' und Wahrheit
Und scl'ge Heilserkenntniß gab,
Von Klarheit fort zu Klarheit
Führ' uns durch Christus Hirtenstad.
Beim Denkmal deiner WunderErtönt dein Gotteslob.Nie gel,r die Sonne unter,Die ans der Nacht sich lieb. -Preis dir, des Öichtt ErhaltersPreis dir, der ist und.war)Dich rnhmt noch Harf' und PsalterIm cw'gen Jubeljahr!
Nach diesem Liede begann die Predigt, welche derHr. Superintendent Dr, Großmann JÜ übernehmen dieGüte gehabt hatte, und zwar über den Text Ivh. !. V.6 — 8. „Es ward ei n M a n n v.W Gott gesandt,der hieß Johannes. Derselbe k a in und zeugtevon dem Licht/' In derselben ivieS er
,,Die Verklärung der menschlichen Kunst im Siebte desGlaubens an die göttliche Erziehung des Menschenge-schlechts" nach. In der Einleitung sagte er: ,,Das Festder Meister und Verwandten der Glüenbergischen Kunst tufreut sich mit Recht der allgemeinsten Theilnahme. Diese