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Nach Beendigung de6 Feuerwerk's zogen zunächst dieInnungen in geordneten Zügen einzeln der Stadt wiederzu; erst spater folgte ihueu der Zug der Festgeber, die so-fort nach dem Fleischerplahe sich wendeten, lim das Festmit einem Fackelznge zn beenden. In mehren Abtheilungeneine jede mit einem Mnsikchvr an der Spitze, unter Vor-tritt der zum Fackelzug deputirten Mitglieder des Festco.mitv, setzte sich der von tausend Fackeln begleitete Zug ge--gen halb 12 Uhr in Bewegung und gelangte durch dieHainstraße, die Peterstraße, die Magazingasse, den Neu-markt, die Neichsstraße, den Brühl und die Katharinen-straße auf den Markt, wo die Fackeln in Haufen zusam-mengeworfen wurden und^von Hrn. Rödiger allen Theil-nehmern am Volksfest, insbesondere den Innungen, eindreimaliges Hoch ausgebracht wurde. Nachdem zum Schlüssedas noch eigens zu diesem Behufe von dem Vorgenannten ge-fertigte Gedicht abgesungen worden war.
M e l. ©in König segne Gott -c.Aus dichtem FlammenmeerStrahl' nochmals, hoch und hehr.
Der Feüaltar!:,: Verbannt sind Nacht und Wahn,Licht jcdcs Strcbcns Bahn.Auf! Jauchze himmelan.
Vereinte Schaar! :,:
Die Macht des Irrthums sank,Dafür sei Preis und Dank
Dir, Gott, gcwcibt.:,: Du warst's, durch dessen MachtDas Werk des Lichts vollbracht,Dein Vateraugc wacht
Zu aller Zeit. :,:
Heil Gutenberg und Fanst!
Der Jubelruf durchbraust
Jetzt eine Welt.:,: Euch krönt Unsterblichkeit,Euch ytiiseii weit und breit -