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Zur Genealogie der Angriffe auf das Eigentum
hat, doch stets bereit, die weltliche Haltung der Kircheihr gegenüber zu entschuldigen; vielleicht, daß er hierund da sogar zu viel entschuldigt. Was das Eigen-tum angeht, so scheint er dessen Hechtfertigung nichtin den Gründen zu sehen, welche seit Locke, wie ebendargelegt wurde, für dasselbe geltend gemacht wordensind, und die alle an dem Fehler leiden, daß sie dasEigentum zwar in den Augen derjenigen, die etwasbesitzen, zu rechtfertigen vermögen, auf die Nicht-besitzenden aber völlig eindrucldos bleiben. Er scheintsie vielmehr in dem zu sehen, worin bereits ffrotiusdie Berechtigung für jene Anerkennung erblickt, welchedas Eigentum nach seiner Meinung im Urvertrag, seies ausdrücklich, sei es stillschweigend, gefunden habe,nämlich in seinen Wirkungen, und zwar in seinenWirkungen nicht für die Einzelnen, sondern für dieGesamtheit.