Produktion
Tonnen
mittlere HelegschaltKopie
]861/65
798 700
20 963
1871/75
1 945 700
24 906
1881
2 914 000
21 387
1886
3528700 .
21 470
1890
4 658 500
24 846
1891
4 641 200
24 773
1892
4 937 5°o
24 325
Die jährliche Produktion, welche nach diesen Zahlen aufden Kopf des Arbeiters kommt, ergibt in Tonnen Roheisen fürdie oben angegebenen Perioden und Jahre folgende Zahlenreihe:38; 78; 139; 164; 186; 186; 203;oder die Produktion von 38 Tonnen pro Kopf gleich i gesetzt1; 2; 3,6; 4,3; 4,9; 4,9; 5,3.
Ein Arbeiter produzirt also heute 5,3 mal soviel Roheisenals in der Periode 1861/65. Was können unter diesen Verhält-nissen gesunkene Roheisenpreise für eine Geldvertheuerung be-weisen ?
Zugleich geben die Zahlen ein schlagendes Bild der riesen-haft gesteigerten Produktion. Seit 1861/65 ist die Roheisenpro-duktion auf das 6fache, seit 1871/75 auf das 2'/^fache gestiegen.Jedenfalls beweisen diese Zahlen alles eher, als einen fortdauerndenwirthschaftlichen Niedergang seit 1873, während sic es allerdingshinreichend erklärlich erscheinen liefsen, wenn durch Ueberpro-duktion eine Depression hervorgerufen worden wäre.
Aber für diese Depression der europäischen Volkswirth-schaft wären noch hinreichend andere Gründe vorhanden, undhierher gehört auch die Entwicklung der Industrie inIndien, Japan etc. Diese Länder sind ■ in dem Plntwickelungs-stadium angekommen, wo sie sich von der europäischen Ver-sorgung mit Manufakturwaaren allmählich zu emanzipiren be-ginnen. Warum soll die indische Baumwolle nach England ver-schifft, dort versponnen und verwebt und schliefslich als Manu-fakturwaare nach Indien zurückgebracht werden? Der englische Industrielle selbst findet es vorteilhaft, für den indischen Konsumin Indien zu arbeiten. P!r spart die doppelte Fracht und denindischen Eingangszoll für Manufakturwaaren. Die Ursachen