23
der Geld-, beziehungsweise der Wcchscloperationeu in auf-steigender Linie vom Klcinkrämcr an bis zum großen Bankierimmer einer des andern. Aus diesem Grunde verlangt derglatte, ungestörte, sichere Verlauf des Gesammtgctricbcs, daßin letzter Instanz ein gemeinsamer zuverlässiger Hinterhaltda sei, auf welchen auch die größern Discontonchmer wiederzählen können, um ihrerseits den kleinern ihre Dienste zuleisten u. s. w.
Diese Nothwendigkeit führte zur Einrichtung solcherInstitute, welche sich im größten Maßstabe dieser Aufgabewidmen und ihren Wirkungskreis meistens auf ganze Ländcr-gebictc erstrecken. So entstand die Bank von Frankreich ,eine der größten und vollkommensten, welche je cxistirt haben.Sie trat unter dem Consulat an die Stelle einer „Dis-contokasse" (Gaisse cHeoin^te), und im Jahre 1848wiederum bildete sich abwärts von ihr aus den Bedürfnissender Vermittelung heraus eine neue große Discontiranstalt,das „Ooiu^toir ck'oseoiniws", welches als Bindegliedzwischen dieser für gewisse Dienste zu groß gewordenen Bankund dem Publikum Discontirens halber ciugcschoben wurde.
Wir nähern uns jetzt dem Ziel, allgemeinverständlichdarzustellen, welches die Dienstleistungen der großen Landes-bankcn sind, um später daraus zu schließen, wie sie beschaffensein müssen, damit sie einerseits ihrer Bestimmung ent-sprechen, andererseits die mit ihrer Aufgabe verbundenenGefahren vermeiden.