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Bank nicht zu verwechseln mit Börse.
Bevor wir jedoch zu dieser wcitcrn Auseinandersetzungschreiten, geziemt es sich, hier eine Bemerkung von allge-meiner Natur cinznflcchten. Wenn heute von Banken undBankwesen die Rede kommt, so steigt sofort in der meistenMenschen Kopf die ganze Gedankenrcihe auf, welche ihnendas Börsenspiel, das Gründcrthum, den halsbrcchendenSchwindel, das zügellose Abenteuer, kurz alle Ausschweifun-gen des Papicrvcrkchrs vor Augen führt. Dies Bild er-füllt den Sinn mit Abneigung und Mistranen; er richtetsich vor allem auf Vertheidigung und gibt sich dem Gefühlpreis, daß, je mehr dieses Bankwesen vom Gesetz eingeengtwerde, desto besser für die Gesundheit von Handel undWandel. Ist aber im Vorausgehenden eine der Wahrheitentsprechende Darstellung der Verhältnisse zwischen dem Ge-schäftslcben und den Bankoperationen gegeben worden —und jeder Sachkundige wird dies ohne Mühe einräumen —so wird auch jenes Vornrtheil einer entgegengesetzten Auf-fassung Platz machen. Man wird sich überzeugen, daß dieDienstleistungen des eigentlichen Bankbetriebs für den ganzenStand des heutigen Arbeits- und Erwerbslebens zu denuntersten und unentbehrlichsten Grundlagen gehören, daß