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Die bäuerlichen Verhältnisse im Elsass : durch Schilderung dreier Dörfer / erläutert von A. Hertzog
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I. ABSCHNITT.

Im Reblaride ist dies ein Grossgut, und in der Illebeneein Mittelgut.

Die Güter von 20 bis 30 Hektaren sind hier in Ober-Spechbach sehr selten; wir können also für diese Gemeindedie Güter von 16 bis 20 Hektaren bereits zu den Grossgüternzählen; zwischen 8 und 16 Hektaren liegen die Mittelgüter,ein Yerbältuiss, das etwas von den für den gesammten Kreisfestgestellten Grenzen abweicht.

Nach den von uns gemachten Katasterauszügen gestaltetsich die Besitzvertheilung folgendermassen:

3 Besitzer von 0 a

bis

unter 2 a

mit

ha

a

3.

m

47.)

in o/o derSumme:

1

7

n

* 2

77

77

5 *

77

.

22.

39.

1,64

32

77

u

V

77

20

77

3.

96.

45. J

1

55

77

20,

77

n

1 ha

77

25.

87.

05.

10,10

28

77

1 ha

n

ri

2

77

42.

63.

02.

16,65

24

77

» 2

»

7)

5

77

76.

54.

23.

29,81

3

n

n 5

n

77

10 ,

77

20.

87.

92.

8,00

4

77

10

77

77

20

V

55.

82.

18.

21,80

1

77

* 20

77

7)

50

77

30.

99.

87.

12,00

157

77

n 256.

95.

88.

100,00

Also 32 Besitzer in den vier obersten Klassen habenallein 71,61% der Gesammtfläche, welche sich in der Ge-markung von Ober-Spechbach in den Händen der Einheimischenbefindet, während die noch restirenden 28,39 °/o unter 122 Be-sitzer getlieilt werden.

Ebenso, wie im ganzen Lande, sehen wir hier alsodas grosse Ueberwiegen der kleineren, unselbständigenWirtbschaften. Zwar hat nicht jeder eingetragene Besitzereine eigene Wirthschaft; es sind nur 90 Haushaltungen da.Yon den 32 Besitzern aus den obersten Gruppen wissen wir,dass alle Haushaltungsvorstände sind; es bleiben also noch58 Haushaltungen für die übrigen 28.39 °/ 0 .

Nun fängt die Selbständigkeit in wirthschaftlichem Sinneerst in der Gruppe von 5 Hektar bis unter 10 Hektar an,somit haben wir an solchen selbständigen Wirtschaften hiernur acht.