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I. ABSCHNITT.
Dies zu verzinsen und daneben noch einen Reinertragabzuwerfen, wird in jetzigen Zeiten schwerlich ein Ackervermögen.
Die Kaufpreise pro Ar Ackerfeld stellen sich, wie nach-folgend angegeben ist.
Es sind zwar die Preise der landwirthschaftliclien En-quete, für hier werden sie uns aber angegeben durch denHerrn Bürgermeister, welcher zur Zeit Mitglied der Commis-sion des Altkircher Kreises gewesen ist.
Der Herr Bürgermeister aus Nieder-Spechbaoh, Aus-kunftsperson bei der landwirthschaftliclien Enquete-Commis-sion, bestätigte uns dieselben Zahlen für seine Gemeindege-markung.
Diese Güterpreise haben wir also für unsere Arbeit nurnach Prüfung der Ortsgültigkeit aufgenommen. Sie betragenpro Ar Ackerfeld in Ober- und Nieder-Spechbach :
I. Klasse = 30 Mark; der Preis von 40 Mark ist
eine Seltenheit.
II.
III.
IY.
Y.
7 ?
55
55
55
= 20= 15= 10= 6
57
55
Der Durchschnittspreis pro Ar beträgt somit: 81:5 =16 Mark 20 Pfg.
Die Wiesenpreise stehen viel höher, als die der Aecker,was wir auch in Hüttenheim finden werden. In Folge desBedürfnisses von grossem Puttermengen erzielen besondersdiejenigen Wiesen hohe Preise, deren Rentabilität durch zweck-mässige Berieselung eine sehr grosse sein kann oder ist.
Die Preise pro Ar Wiese betragen:
I. Klasse = 40 Mark
II. „ =30 „
III. „ =16 „
Der Durchschnittspreis pro Ar beträgt also 86:3 =28,66 Mark. Nach erhaltenen Mittheilungen wurden nochnicht vor Langem hier Wiesen I. Klasse zu 70 Franken proAr verkauft, und sie waren nicht zu theuer, versicherte manuns, mit Rücksicht auf ihren reichen Ertrag.