V örtede.
15. Nün bezeuge ich öffentlich/ daß ichkeinen Lartellaner anftittse/noch/ wentter schon meiner Lehre keinen Beyfall ge-ben/ sondern auff seiner Meinung ver-harren wird / anfeinden werde / son-dern ich liebe einen c^i celianer, so wohlals einen / der es mit meiner Mei-nung halt / und bin bereit/ da es Nochwäre/meine carKe^r jhme / wie auchallen die mich retmiren wollen / zu ley-hen/und mich hinzusetzen ihnen zuzu-hören. Widerlegen sie mich mit Grun-de / so bin ich ihnen Danck schuldig/ daßsie mich eines Irrthums benommen;Befinde ich dieses in ihrer Widerle-gung nickt / so werde ich in meiner Leh-re bekräftiget. Thun sie solches mitLiebe / so werde ich angetrieben / sienoch mehr zu lieben: Geschiehet es mitHaß und meiner Beschimpffung; sotan ich ihnen ja gönnen / daß sie sichbey unpartheyischen Leuten proüitm-ren / und kan mich dabey prüffen / obich so viel in Bezähmung der offenenzugenommen / daß die losen Worte michmehr zum Mitleiden / als Zorn bewe-gen.
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