10_Versuch von dem Wesen
l'K. iz. Derowcgen hüfft auch dieSinn-ligkeit der Vernunffc wieder aus demJrrthum/wenn man diesem Schein/davon die Vernunft!Gelegenheit zu irren genommen/ eine andereSinnligke-t entgegen halt, s)
14. Keine SinnMeitoder Erfahrungkan gebraucht werden / die Ursachen der Bewe-gungen und Würckungen natürlicher Dinge zu«Zemonttriren/r) theils / weil eintzelne Dingenichts aligemeines beweisen/ fondern der Be-weiß von einzelnen Dingen geschiehet / und anffselbige die allgemeine principis und Lehr-Satze
müssen
5) Also schauet der gerade Stecken / welcher im Wasserkrum aussiebet/ ausser demselbigcn gerade. Also kauman auch durch das Gefühle erkennen/daß derselbigeStecke» gerade sey. Also kan man auch durch das Ge-fühle erkennen/ daß etlich geformte Steine/die wieFrüchtc/odei wicAcpffel ausfehen/kcineFrüchte seyn.
t)Dieses ist wohlzu mercken wieder dcnMißbrauch derer
LoIIe^ic>i»m ex^sriMLiic.iNum, als in welchen man
öffters sich derer Versuche von cinzelcn Dingen t Lx-zieriüienw^um) bedienet/ als wenn dadurch die Lehr-Satze (ii/potK-ls-!) tonten bewiesen werden. Daman doch inGegenlheil von solchenVe^suchen denVe-weiß durch tüchtige Vcnmnfftschlüsse machen solte/solchergestalt aber haben die Versuche von einzelnDingen dieses gemein mit denen Exempeln/ daß sienichts bcwchen/sondeu, nm dasBeweisete eüautern/
jc^uoci non piovLnc sccl illuKl^ent; ) Wiewohl sie darin-nen V0N denen Exempeln entschieden sind / daß manhey denen Exempeln in roiuischei, und ^intt^chen