t4_ Versuch von dem W esen_
l'K. 18 Die Erfahrung durch die Sinn-ligkeiten ist hauptsächlich zweyerley/ eine wirdvon den natürlichen Dingen/ nemlich denenGeschopffen GOttes hergenommen / die andereaber von künstlichen/ die mit Menschen Handenscmachet sind.b)
Hi. 19. Beyde sind an sich selbsten/ wiealleGeschöpffe undkünstliche Erfindungen / nicht
zu
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tausendtcnTheil cinesHellers schenckete/undMonat-lich4.Iahr nacheinauder/ das vorige Gcschcnck i>-e
xi^opoitionem quintuj>I.,m niulrijiliciite/ wie reich so-
dann der andere werden würde/ und ob in der gantzcirWelt so viel Geld anzutreffen wäre. Angleichen derBeweiß/ daß nothwendig in der Welt viel Leure seynmüssen/ da einer prNcije so viel Haare hat/als der an-dere. Bey dicscrGelegcnhcitisi ein gcmeincrIrrthumder Gelehrten bemcrcket worden/ daß ein gelehrterMann/ mehr auffdie Wahrheit einer Sache/als auffderen Nutzen sein Absehen richten müsse,
Von natürlichen Dingen sind unzehlichc Exempel/ Hie-her gehören die Sinnligkeitcn aller Crcaturen/ desFeuers/der Lufft/ des Wassers/ der Erde / der Ster-nen/ der Blumen :c. nach Anleitung und Verände-rung derer fünssCinnen und so weiter. Die Excm,pel von künstlichen Dingen sind zwar auch unzehlich/aber es sind ihrer doch weniger / Hieher gehören dieMechanischen Lx^eiimcntz, an irrdifthen Cörpern/die Chymischcn durchs Feuer / die Pneumatischendurch die Lufft/ die Hydraulischen durchs Wasser/HieSpchche»,durchs Lichtic. «ndsv weiter.