des Geistes -. Hauptstück.
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^ ^.4- Was ein leidendes Wesen ist/daskan ftir sich nichts thun. 6)
B 5 l'K.f.
Leiden/ als einander entgegen gesetzte Eigenschafften/auch zwey entgegen gesetzte Dinge erfordern/ dererEigenschafftcn sie seyn. Hieher gehöret/ was unserHerr rroli-tlor Hoffmann gar schön schreibet in seine«Grund-Sätzen der ^e<i!c!n im?ten Cap.n. ^.e. Dieötzrcrie, wenn sie gleich auch noch so subtil oder auff'das subtileste getheilet ist/ bleibet doch ein pur leiden-des Ding/ und kan ohne einen thätigen Geist und denersten Beweger nicht einmahl eine schlechte Bewe-gung / geschweige denn eine ordentliche würcken«Wolte man nun gleich vorgeben/es Ware gleichwohl
alle Klaterle (i.)inder That etwas (msrerism e/ls
ens sÄu) (s.) tönte auch eine jede ^srerle gezwunge-
ncl"Wcise etwas thun (materism JFere coaKc, )so karrdoch auff solche Einwürffe auch ein Anfänger in derPhilosophie gar leicht antworten, 1-Daß ein grosserUnterscheid sey /unter einem Dinge/dnß in der Thatetwas ist/ und unter einem tyätigcnDinze/ (inter ensAÄu Sc SÄUM 5eu ens.lÄivum) 2. Daß gezwungener
Weise etwas thun und leiden f coa^s -lZere s.' psri)
nicht mehr unterschieden seyn/als z. e. ein Bär undein unvernünffliges Thier.
^) Dieser Satz fliesset aus den vorhergehenden. Deswe-gen gestehen auch die neuern Philosophi/ daß derütareric eine bewegende Krafftvon Gott zugegeben/ey/ welcher sie nicht vonnothen hätte/wenn sie vorsich was thun tönte.
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