des Geistes 7. Hauptstück> izi
Gedancken nicht anbeten und darauff leben undsterben wollen / unvernünfftiger Weise/ ja är-ger als wilde Thiere unter einander / verfolgenund selbige als ob sie Feinde GOttes und desmenschlichen Geschlechts / oder allgemcineFnc-denstöhrer waren/ mit Feuer und Schwcrdt aus-z «tilgen trachten.
I'n. 4. Bey dieser Bewandniß aber/ist esso viel weniger zu bewundern/ daß es in dem Ge-heimniß der Boßheit auch hernach so weit gekom-men/ daß man in der Lehre von Menschen selbstund von dem Wesen der menschlichen Seele ebenso r^rznniti:et/und diejcnigcn/denenGOtt «twanauch hierinnen eine nützlichereErkantniß verleihet/zu Phantasten/ oder auch schädlichen Ketzernmachet; mithin aber die Erkanmiß sein selbst/ diedoch allen Menschen ins Hertze geschrieben ist/oder vielmehr die eitelen Phantasien des inHeydnischen Thorheiten verwickelten eigenenGehirns / furGlaubens-Arlickc! aussiebet/ unddie so solche nicht anbethcn wollen / ebenfalls ver-folget. Denn de r Feind 'nnens chlic her Ruhebegrsifftgar wohl/ daß vo n der wM en Erkant-nch sein M st und seines Gei stes alle Weisheitäe^enMe / und wied^rstedct^derowMli denen/Wel^WahrheitMen/ auffdas hefftigste.
^n. s. NunWe mäll ja wohl bey Unter-suchung des Wesens der menschlichen Seele/wenn man mit lauter Menschen zu thun hatte/diebereit wären/ das Vorurtheil menschlicher su^I 2 rvi-i-