des Geistes 7-Hauptstück. 18?
, - 189. Gleichwobl hat der Mensä) auchin seinem Hertzen ein Melangen zu dem Guten/welches diese böseDreyheit täglich bestreitet undanklaget/ aber natürlicher Weise nicht besieget/sondern unterlieget / und also dem Menschen seinElend und natürliches Unvermögen zu erkennengiebt/ und daß er zu einer hohem Krasstseine Zu-flucht nehmen müsse/anweiset.
1K. 190. Dieser Geist nun ist eben deswe-Hen/weil er ohn Unterlaß mit der bösen Dreyheitstreitet/ ein guter und anderer Geist/ als derjenige/von dem wir bißher geredet. Ünd also ist leichtzu begreiffen/wie ein jeder Mensch aus drey Thei-len/aus Leib/ Seele (dem natürlichen dreyfachenbösen Geist) und Geist (dem guten Geist) bestehe.
Hi. 191. Der natürliche Geist wird in derVermischung der beyden Geschlechte eben so fort-gepflantzcl wie bey denen Thieren / aber VergüteGeist kommet von GOtt/ und ist der Geist GOt-tes/dcr in uns wohnet: Der natürlicheGeist ver-einigtste!) nach desMenschen Tode mit dem Licht-und Lufft- Geist/ der in dem Cenrro der Erden sei-ne k(«s!tlentz hat/ und der Geist GOttes fähretwieder zuGOtt/der ihn gegeben hat.
IX192. Der gute Geist GOttes würcket dasVerlangen im Menschen zur Liebe GOttes / dasist/ zu Erfüllung seines Willens / und zu seiner ei-genen Seeligkeit/als welches dreyes eins ist. Unddieses Verlangen ist das wahrhafflige Gebet.
IK.