z. Geschlecht. §. 153.154. 357
Die Mandel, ein Haufe von fünfzehn Garben,und das Mandel, eine Zahl von funfzehen,wofür doch aber auch in den meisten Gegendendie Mandel üblich ist.
Der Mensch, und das niedrige das Mensch,eine verächtliche weibliche Person.
Der <Drt, lacus, und das <Vrt, in einigen Ge-genden, eine Münze, ein Maß, ingleichen imBergbaue, das Ende eines horizontalen Berg-gebaudes.
Der pack, zuweilen auch das Pack, mehrerezusammen gepackte Dinge, und das pack,liederliches Gesindel.
Der Gchild, eine veraltete Art Schutzwaffen,und das Schild, in vielen Gegenden, einZeichen vor einem Hause.
Die Schwulst oder Geschwulst, und derSchwulst, in figürlichem Verstände, schwül-stige Art der Ausdrücke.
Der See, eine Sammlung Wassers auf demfesten lande, und die See, die große Samm-lung Wassers, welche das feste land umgibt.
Der Sprosse, ein hervor sprossendes Ding, unddie Sprosse, der Stab in einer weiter.
Das Verdienst, das Abstractum, und der Ver-dienst, verdienter iohn.
Der Zeug, etwas Gewirktes, und das Zeug,die Materie, ingleichen ein Werkzeug, einMittel.
§. 154. Viele andere Wörter verschiedenen Ge- und derschlechtes sind zwar in der Schreibart und Aussprache Absmm-einander gleich, aber doch von verschiedener Absiam- mung.mung, daher sie mit den vorigen nicht verwechseltwerden müssen. Die vornehmsten sind folgende:
Z z Der