Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
465
Einzelbild herunterladen
 

5. Von der Declination. §. 216. 465 >

!7!orh leidet den Plural nur im Dativ, und auchhier nur noch in einigen Zusinnmeusetzungen,in Nindcsnöthen.

Schwang, nur mit in im Dativ und Accusativ,in den Schwang bringen, kommen, imSchwange seyn.'

Starr: Statt finden, Statt haben, an mei-ner Statt, an deiner Statt.

Und mehrere dergleichen, welche, außer einerdder der andern eingeführten Form, nicht weiter üb-lich sind.

§. 216. Wenn Wörter selbständig gebraucht Judecllna.-werden, welche nicht eigentlich zu Nahmen selbftän- bilia.diger Dinge gepräget sind, d. i. wenn andere Rede-theile, alö da6 Substantiv und Adjectiv , als Haupt-wörtergebraucht werden, so sind sie keiner Declina-tion fähig, sondern bleiben in allen Casibuö unver-ändert: die Nichtigkeit des Mein und Dein;alle diese Ja und l^ein; ein Er und eine Sie,von welchem letztem Worte man doch im gemeinenHeben den Plural die Siecn hat; alle dieseLichts; sein theures Ich. Dahin gehören auchalle diejenigen Zusammensetzungen, wo das be-stimmte Wort, oder die letzte Hälfte, ein solcher Re-detheil ist, welcher eigentlich keine Declination lei-det: ein Taugenichts, alle diese Caugenichts,ein Gernegroß, ^Innmersatt, der Äehraus,der Garaus, das Schabah u. s. f. Ausgenom-men sind nur die Infinitive der Verborum, welcheaber ihrer Natur nach zunächst an das Subsianti-vum gränzen, und dasselbe mit dem Verbo verbin-den. Streitig hingegen sind noch die Adverbia,wenn sie, wie oft geschiehet, ohne Concretinis-Zeichen als Substcmtiva gebraucht werden: dasAdel.jv.Spr. Gg Schwarz,