Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
497
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5. Von der Declination. §. 22z. 497

ältern schon Malcfiz versucht. Die letztem auf izsmd zugleich für das Ohr zu hart, und, wenn siezunächst cu>6 dem Französischen seyn sollen, unrichtig,weil sie Venefiß und Commerß heilen müssen,wenn sie die Französ. Aussprache ausdrücken sollen.Vencfiz und Commerz bekommen im Plural tenund gehen übrigens nach der sechsten Declination, dieübrigen aber nach der ersten. Indessen leiden sehrviele, welche im Singular keinen Deutschen Nomi-nativ verstatten, folglich unverändert bleiben muf-fen, den Deutschen Plural auf ien, zweysylbig:Adverbien, Allodien, Amphibien, Äquinosctien, Vencficien, (Lollegien, Colloquien, Kom-pendien, Consistorien, Diarien, Dicafterieu,Directorien, Epitaphien, Exercitien, N'iono-polien, Mysterien, d^egonen, Participien,Principien, proverbien, Seminarien, Spa-tien, Spotten, Stipendien, Studien, Sub-sidien, Testimouien. Aber doch auch nichtalle, wie Erilium, Lolium, ^ludicium, In-genium, prerium, Gfficium, Diriuin und soferner.

:v5. 1. In Volksnahmen in icr, zweysylbig, (lll.)Ägyprier, Äthiopier, Herrurier, Ubier. Wo-hin auch Patricier von pgm'^'u^ gerechnet werdenkann. Allein in andern als Volrsnahmen dieseEndung zu gebrauchen, ist fehlerhaft. Daherman für Chalcedonier, Sardonier, Rubiner,Rabbiner u. f. f. richtiger Chalcedon, Sardo-nir, Rubin, Rabbine u. f. f. sagt. 2. Wegge-worfen, (es, e, I.) Mercur oder Merkur, März,von jvlsrrm5, Topas, Januar, Februar, S.auchsriux. Wo der Gebrauch diese Wegwerfung nichteingeführet hat, da muß man das Wort in seiner ei-genen Gestalt behalten, weil die Endung hier nicht

Aoel.V.Spr. Ii bloße