Von dem Pronomine. §. 562 - 365. 701
§. Z62. Jener bezeichnet ein entferntes Ding, Iciter.sowohl dem Orte, als der Zeit, nach, und wird völligso, wie das vorige, gebraucht, nur daß es keine Zu-sammenziehung leidet: auf jener Seite des Ber-ges; in jenein Leben; du mußt dieses thun,aber jenes nicht lassen; befleissige dich derGeduld und eines guten Gewissens, denn,jene lehret dich die N>iderrvärrigkeiren ertra-gen, dieses ihnen Troy bieren»
§« z6z. Dieser oder der und jener werden oft Vcrl'in-mit einander verbunden, mehrere unbestimmteDin- duugbcy-ge einer Art zu bezeichnen. Alsdann bekommt inden Casibus obliquis nur das erste die characteristi-fche Biegung, das letzte aber wird wie ein Adjecti-vum decliniret: man trägt sich mit dieser undjenen Gage, mit der und jenen Sache.
§. Z64. Der, die, das wird, besonders im ge- Das con-MeinenLebeN und der vertraulichen Schreibart, hau- juncttvefig für dieser, diese, dieses gebraucht, und kannsowohl conjunctive, Mit dem Substantive, als ab«solute, ohne dasselbe, stehen. Im ersten Falle wirdes völlig wie der Artikel decliniret, und hat folglichim Genitiv und Dativ des Plurals des und den,und nicht derer und denen: er ist den Augen-blick gestorben, für diesen; der Mann that es, ,d. i. dieser. Das Pronomen desto deutlicher vondem Artikel zu unterscheiden, und den Ort noch na-her zu bestimmen, füget man ihm und dem folgen-genden Abfoluto oft noch die Umstandswörter desOrtes, da, hier, dorr bey: der Mann da thares; es gehöret den Leuten dorr.
§.565. Stehet es aber absolute, so weicht es Dasabso-im Genitiv der Einheit und im Genitiv und Dativ lme drr.
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