Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
712
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7!? I. Th. 2.Abschn. 6. Kap.

ner Endung eine Zusammenziehung leidet: mreder Freymüthigkeit eines Mannes, der nichtsmehr zu fürchten hat; ein Greis, dejsen Seeleschon alle Stärke verloren hat; die Person,die du weinest; viele von denjenigen, derenVorfahren tugendhaft waren; Freund, denich liehe-

Der Nominativ dieses Pronominis wird Zier-lich den perstmlichen Pronominibuö vorgesetzet, daer denn mit ihnen eine Apposition macht. Es ge-schiehet solches am hausigsten mit den Personenwör-tsrn der ersten und Zweyren Person; der ich michdeiner so getreulich angenommen habe; derdu von ^rmgkeic bist; rvix, die wir uns selbstpicht kennen; ihr, die ihr im Überflüsse ge-hören ryorden, die ihr nur leben dürft, um zugenießen Seltener und mit einiger Härte inder dritten Person: rechtschaffener Mann, dersie mich so großmüthig unrerstüyet haben.

Der alte Genitiv dieses Relativi Dero wirdnoch von dem heutigen Curial-Style stqtt aller En?düngen des Possesswi ihr und ihre, sowohl in dereinfachen, als mehrfachen Person^ von vornehmenPersonen beyderley Geschlechts gebraucht: ich binDero Diener; ich habe Dero Meinung ver-nommen; Se. Majestät haben Dero Mini?stern befohlen.

MlMum §, ?7?. N?er hat oft gleichfalls ein bloßes rs-^er. lativeS Ansehen, besonders, wenn sich die Satze um-kehren lassen. )^)er mir meine Fehler aufdeckt,der ist mein Freund; wo man auch sagen kann,derjenige ist mein Freund, welcher nur meineFehler aufdeckt. 'Allein, da die Umkehrung hie?nicht nothwendig ist, so, rechnet man es lieber zu den

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