Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1782)
Entstehung
Seite
817
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Von dem Verbo. §.425.

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*Dingen, gehet am liebsten regelmäßig; nach der altenArt gehet es dung, dünge, gedungen.

Dringen: Imperf. drang, Conj, dränge; Partie, ge-drungen.

Empfinden: Imp. empfand, Conj. empfände; Partie,empfunden.

Linden : Imp. fand, Conj, fände; Partie, gefundei».

Gelingen: Imp. gelang, Conj. gelänge; Part.kielungen.

'-"^Hinten, gehet im Hochdeutschen seit langer Zeit völligregulär. Im Oberdeutschen hat es noch hunk, gchunkcn.

Rungen: Jinp. klang, Conj, klänge; Partie, geklungen.

Ringen: Imperf. rang, Conj. ränge; Partie, gerungen.Umringen hingegen gehet am liebsten regulär.

Schinden: Imperf. schund, Conj. schünde; Partie, ge-schunden. S. oben.

Schlingen: Imperf. schlang, Conj. schlänge; Partie, ge-schlungen.

Schwinden: Imperf. schwand, Conj. schwände; Partie,geschwunden.

Schwingen: Imperf. schwang, Conj. schwänge; Partie,geschwungen.

Singen: Imp. sang, Conj. sänge; Partie gesungen.

Sinken: Imperf sank, Conj. sänke; Partie, gesunken.Das Activum senken gehet regulär,

springen: Imperf, sprang, Conj. spränge; Partie, ge-sprungen.

Stinken: Imp. stank, Conj stänke; Partie, gestunken.

Trinken: Imp rrank, Conj. rränke; Partie, getrunken.Das Activum rränkcn gehet regulär.

Verschwinde n, wie Schwinden.

Ivindcn: Imp. wand, Conj. wände, Partic. gewunden.

**'Minken, welches in einigen Oberdeutschen Gegenden«vch wunk, gewunken hat, ist im Hochdeutschen nie andersalo regulär üblich.

**rvttnsch.n und Zünden gehen im Hochdeutschen seitlanzer Zeit regulär; in einigen Obeidcutscven Gegenden habensie noch wünsch, gewuniedeii, und zunv, g^undm.

Zwingen: Imperf. zwang, Conj. zwänge; Partic, ge-zwungen.

Adel.V.Spr.

5 ff

Nach