aS für ein unschaßbareS Geschenk machen Siemir mit dieser vertrauten innigen Freundschaft,die Sie mir anbieten? ich sage mir mit der Zuversichteines redlichen Herzens : ich bin dieses Vertrauenswerth; und dieser Gedanke selbst vergrößert meinenMuth, auf der becretnen Bahn fortzuwandern, undbey allen Hindernissen, die ich noch zu übersteigen ha-ben dürfte, mich mit Ihrem Beyfall zu ermuntern.Der Beyfall eines Rechtschaffenen ist dergrößte Lohn,den man für eine wohlgemeynte Handlung empfangenkann. Es ist bey meinem Unternehmen mehr Muthals Vermögen: immerhin! auch dieser Muth ist inIhren Augen verdienstlich. Kann ich mein Vater-land nicht von der Tyrannei) der Vorurtheile befreyen;der Untergang des Brutus auf dem Schlachtfeld?,worauf die Unterdrücker siegten, ist der rühmlicheTod eines Patrioten, wünschenswerter, als derTriumphwagen seiner Ueberwinder.
Halten Sie mich, theuerster Mann,HreS Zu-trauens nicht unwürdig, und giessen Sie in den.Schooß eines theilnehmenden Freundes Ihr Geheim-niß aus? wäre es doch von der Art, daß mein Bey-trag etwas zu Ihrer Beruhigung thun, daß ich Ih-nen meine Ergebenheit beweisen, daß ich Sie über-zeugen könnte, daß mein Herz zu eben dieser sreund-fchaftlichenHii)e, dieser angenehmenSchwarmerey fähig