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Journalensie ist seiner Übersetzung des Anakreon,der Sappho und andrer kleinen griechischen Gedichteangehängt.
Es thut mir leid, daß ich dem Herrn ****durch die Recension seiner Gedichte in der Bi»blwcbek zu nahe getreten bin : ich verehre ihn alseinen rechtschaffenen lieben Mann: aber fürs i) kann?te ich den Verfasser nicht: 2) wünschte ich doch, daßer, so bald er drucken laßt, erst einen Freund vonGeschmacke und Einsicht, wie Sie sind , zu Rathezöge: denn wenn man einmal drucken laßt, so mußman sich gefallen lassen, nicht nach seinem moralischenCharakter, sondern als Autor beurtheilet zu werden:wir selbst, wenn wir ihm schmeicheln, machen unsder Parteylichkeit schuldig. Er hat wieder einen
ganzen Band-----herausgegeben, und
ich muß Ihnen ausrichtig gestehen, daß «ch garnicht damit zufrieden bin', soll man davon schweigen,so kann er eö mit Recht als eine Beleidigung ansehen;denn unter aller Kritik zu seyn, ist, dünkt mir, nochdemüthigender, als Tadel zu verdienen: überhauptfehlet e6 ihm gewiß an poetischem Genie, und er su-chet die Muse auf, anstatt, daß sie ihn mit sich fort-reißt : Sie können sonst gewiß glauben, daß ich einerechte wahre Hochachtung für ihn habe, da ich ihwvon mehr als einer liebenswürdigen Seite kenne, undum desto unruhiger bin, wenn sich die Kunstrichterüber ihn lustig machen.
Mit was für vortrefflichen Sachen beschenken sseuns wieder diese Messe, und wie viel versprechen Sieuns n»ch auf die Zukunft? Ich habe nur mit flüchw
gen