über zu erkennen gegeben: er ist Ihr Freund undVerehrer, wie ich, und Fhrer Liebe gewiß auch in je-der Absicht würdig-, sein Eifer für die Künste undWissenschaften ist so groß, daß er ihn ordentlich ver-zehret. Wenn man denket, daß Lt'ppert ein Glascr-geselle semer Profession ist, so verdient er die größteBewunderung.- Schade? daß er nicht vierzig Jahrezurücke hat, und itzt erst feine Laufbahn anzutretenhat? ich wüßte nicht, was der Mann zu thun fähigwäre i ein bischen weniger Eigensinn und Heftigkeitwürde ihn in Stand gesetzct haben, noch weiter zukommen, als er ist '. er hac mich vor ein Paar Iah«ren mit einem kleinen Tabinerce von eclichender auserlesensten Abdrücke von Gemmen beschenkt,worzu er eine Erklärung aus den Stellen der Altenhinzugefügt, die meistens so glücklich angewandt sind,daß man sie von den größten Gelehrcen kaum bessererwarten könnte'. er läßt ißt einen Commentar aufdiele Art über seine ganze Sammlung beyBreitkopfendrucken ,und ich bin überzeugt, daß eö für die Künst-ler ein recht brauchbares Buch werden wird. Siewollen mich in der neuen Ausgabe Ihres TyrtauS mitNamen nennen? in Wahrheit, so wenig ich es zuverdienen glaube, so groß wird die Ehre für michseyn, von einem Manne, wie Sie sind, gelobt zuwerden. Die Furcht vor einem verdienten Tadel hatmich allezeit zurück gehalten, mich als den Verfassermeiner kleinen Versuche zu bekennen, aber alsdannglaube ich ohne Schamröche hervortreten zu dürfen,wenn sie von Kennern gebilliget werden: man müßte
kein