Mehrteiliges Werk 
Briefe Deutscher Gelehrten an den Herrn Geheimen Rath Klotz / Herausgegeben von J. J. A. v. Hagen, Lieut. des Königl. Preuß. Reg. von Anh. Bernburg
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aber desto stestem Beweis vom Daseyn Gottes gegeben, und als ein Feind der Tugend und

Moral verabscheuet wird, weil er historisch an- gerühmt hatte, daß TonfuciuS sehr gute Grunds säße darüber vorgetragen habe. ,» Diese armeStelle ist vertilget.

Wenn der brockurs in den Göttingischen An-zeigen, mit zweyen Worten erwähnt würde, muß»te es mir lieb seyn , da sie doch nun einmal bestimmmet ist , das Tageslicht auf ein Jahrlang etwa zusehen»

Weil ich ißt von den Göttingischen Anzeigen re-de, so will ich Ew. Wohlgeb. zwo Fragen, dieselbebetreffend vorlegen: i) ob der Jahrgang in locoei-nen halben Louisd'or koste? 2) ob Sie sodann ei-nen Jahrgang für mich aufnehmen, und ihn, näm-lich den laufenden, alle zwey oder drey Monatemir übersenden wollten?

Ich hatte mir vorgenommen, den Taci'tus ein-mal in meinen alten Tagen zu übersetzen, und michunterdessen an einigen seiner Stellen zu üben. Al-lein , e6 giebt rüstigere Leute, als ich bin.

Im MeßcataloguS finde ich, daß auf nächsteOstern Taciti sämmtliche Werke verdeutscht heraus-kommen sollen. Glück zu? Unterdessen will ich dochnoch über meinen TacituS ein paar Fragen an Ew.Wohlgeb. thun: 1) ob Sie meinen Einfall billigen,den ich in den Briefen der Litteratur kund gegeben ha-be, daß die verdorbene Stelle verum snimum 6i-sxlicsre, (wo so viele vrerum Ännuum seßen) so zulesen sey: verum, gnimum äiHlicsrs? s) ob Si?

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