5,«twa zuvörderst auf gedachte milde Steuer ziehen, die„ihnen Paulus vielleicht mit Liebkosungen, in fleifchli-„cher Absicht, und zu seinem eigenen Vortheile, abge-,»schwatzt haben könnte. Denn er widerlegt solchen Ver-pacht dadurch, daß er keinen Sold von ihnen begehret,„sondern sich mit seiner Hände Arbeit unterhalten habe,„und daß weder er selbst, noch Titus, noch sonst jemand/„welchen er statt seiner gesandt, die Corinthcr übervor-„theilet hatte (4). 'Aber, weil Paulus, bey dieser Ge-legenheit, sein ganzes Bekehrungswerk, das er bey den„Corinthcrn ausgeführt hatte, rettet, und auf die falsche»„Apostel gewaltig loö zieht, so ist auch wohl zu erkennen,„daß die Verleumdung nicht bey der einzigen Armensteuer„bestehen geblieben sey, sondern das ganze Betragen Pau-„li überhaupt angeschwärzt haben müsse. Demnach kön-„nen wir den Gehorjam Christi und das gefangen„nehmen füglich ins gemein verstehen, so fern die fal-schen Apostel, welche Christum aus Hader und Nacheif-„ferung predigten, auf Paulum neidisch waren, daß er„bey den Corinthcrn so vielen Eingang gefunden, sie zum„Christenthum zu bekehren. Alfo beschreibt denn Paulus,„wie er mit seinen Gehülfen die Corinther bloß durch„Gründe und Benehmung aller Zweifel und Einwendun-„gen von der Wahrheit des Christenthums überführt ha-„be: indem n>ir die vernunfrftblüste umgestosten,„nebst allem rvas rvider die Erkenntniß Gorres„erhoben roard, ^o->-l<7^s x«6«^Ä7-es x«< n^v,,v^w/^« cTk'setpL^cvsv x«i"o5 i^s ^vwse«? Ge?, und„folglich alle Gedanken gefangen genommen zum
(4) » cor. XI. 7. sqq. XII. 17. .8.