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„selbst, daß sie mnznstosscn, aufzuheben oder gefangen zu„nehmen sey, fondern er spricht nur von den )5 ernunfr-„ftblnsien, daß sie umgestossen, und von den Gedanken,,,daß sie gefangen genommen worden. Das ist ein gewal-„tiger Unterschied. Denn Vernunftschlüsse und Gründe„können falsch seyn und widerlegt werden; und wenn das„mir völliger Klarheit und Deutlichkeit geschehen ist, so„wird der Mensch innerlich genöthiget der Wahrheit bey„sich Platz zu geben; er muß seine Einwendungen fahren„lassen und wird gleichsam gefangen genommen. Aber„die Vernunft selbst, mit ihren ewigen Grundregeln, ist„nicht zu widerlegen, und wir müssen sie auch nimmer„fahren lassen, wo wir uns nicht in unvernünftige Irr-thümer stürzen wollen. Warum heißt man uns denn„die Vernunft selbst gefangen nehmen? Kann dies wohl„einen andern Verstand erwecken, zumal bey Leuten, die„noch nimmer zu einer vernünftigen Religion angeführt„sind, als daß sie ihre Vernunft, da sie dock von Dingen,„die des Gottes sind, nichts versteht, immer bey sich un-„terdrücken, und ganzlich ungebraucht lassen müssen, wenn„sie gute Christen seyn wollen. Eine zweyte Abweichung„von den Worten und dem Sinne Pauli ist diese, daß die„Vernunft gefangen zu nehmen sey unrer dem Gehor-„sam des Glauben?. Es steht eigentlich im Texte„nichts vom Gehorsam des Glaubens, sondern vom Ge-horsam Christi. Und wenn auch jener Ausdruck an sich„mit diesem eins wäre, so müste doch e!s ^«xs^v nicht„gegeben werden unter dem Gehorsam, sondern zum Ge-horsam Christi oder des Glaubens. Nämlich Paulus„rühmt sich, er habe die Corinther, da sie noch Heyden
«waren.