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„gewesen, und nur auf Einwohner gewartet hatten, baß„die Leute, und selbst die Zsraeliten, würden so toll und„rasend gewesen seyn, sich so wohl mit vieler eigenen Ge-nfahr des Lebens und mancherley Elend, als auch mit„Unrecht, Raub und Mord unschuldiger Menschen einen„Wohnplatz zu suchen, den sie in Friede und Ruhe hätten„haben können. Warum würden die Kinder Esau die„Horiter von dem Gebürge vertilgt und Vertrieben haben,„Deut. II. 12. n. f. wenn ihnen das mit Milch und„Honig fliessende Canaan in der Nahe frey und offen ge-nstanden? Was hatten sich die Kinder Ammon an die„grossen starken Enakim oder Samsumim gemacht/und„sie aus den bergigten Gegenden verjagt, wenn sie ge-„wußt, daß bessere Länder noch unbesetzt wären? cbend.„V. iy. Warum hätte der Schwärm von Caphthorim„die Aveer von Hazerim bis gen Gaza , wollen ins E-„lend verweisen und an ihrer Statt daselbst wohnen, so„sie einen ledigen Platz des Erdbooens für sich hätten„finden können, ebend. v. 2Z. Diese und dergleichen Ge-nschichte mehr, so schon lange vor Mosis Zeiten geschehen,„und deren mehrere von auswärtigen Geschichtschreibern„aufgezeichnet sind, zeigen genugsam, daß der Erdboden,'schoii damahls volkreich und allenthalben bepflanzet ge-„wesen. Und dieses ist von ganz Asien bis nach China„hinaus zu sagrn, welchem Lande niemand den Ruhn, ci-„nes sehr alten und von Allers her stark bevölkerten Rei-„ches streitig machen wird. Africa war, eben wie Asien ,„vorzeiten weit starker besetzt wie jetzo, wie die alten„Nachrichten von Egyptcn und der ganzen Küste ams,Meere beweisen. In Europa haben die Celten, Sey-
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