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„fenen über zehn Jahre. Nun sterben noch von diesen„auch eine grosse Menge dahin, ehe sie vollen Gebrauch„der Vernunft, und die zur Untersuchung ihres erlernet?»„Glaubens nöthige Fähigkeit erhalten können. Das„mögte abermahl gerne die Halste der übrigen Hälfte„wegnehmen. Allein ich will auch diese nicht mit in An-schlag nehmen, und nur das übrige menschliche Geschlecht„von Erwachsenen über zehn Jahre, in die Zeiten vorChri-„sto und nach Christo theilen. Ja, ob ich wohl genügsamen„Grund zu haben vermeine, daß die Welt vor Christo„schon unzahlige tausend Jahre gestanden; so will ich„doch jezt das Alter der Welt, so aus der Schrift ohnge-„fehr bestimmt werden mag, annehmen, daß nemlich vor„Christi Geburt nur etwa 4000 Jahre verflossen. Ich„hoffe auch, daß mir ein jeder zustehen wird, daß in den„4000 Iahren vor Christo wenigstens eben so viel Men-schen aus dem Erdboden gelebet, als nach Christi Ge-„bmt in 1744 Aahren. Denn wenn gleich der Erdboden„anfangs nur durch ein Paar besetzet worden wäre; so„hatte doch das lange Leben der Patriarchen, die dauer-„hafte Gesundheit der ersten Menschen, und die Frucht-„barkeit der Morgenländer, den Erdboden bald füllen„müssen. Die entsetzliche Vermehrung der Hebräer selbst„wäre davon ein Zeuge; insonderheit aber, daß bald„nach Noa Zeiten die Erde an vielen so gar rauhen Oer-„tern schon so gedrungen voll gewesen, daß wenn sich„Menschen einen neuen Sitz und Wohnplatz erwählen„wollten, sie dazu nicht anders, als durch Vertreibung„alter Einwohner Rath gewußt. Nun ist gar nicht„glaublich, wenn hin und wieder noch Länder unbesetzt
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