„sich deutlich darstellen. Sollten die Menschen zu ihrem„Zweck, dazu sie Gott geschaffen, eine mehrere Fahig-„kcir und Erkenntniß haben müssen, als sie jetzt erhalten„können: so würde Gott selbiges in der Natur oder na-„türlichen Kräften des Menschen aelegt haben. Er hat„für die leil liche und zeitliche Wohlfahrt des Menschen„durch solche allgemeine Mittel, die ein jeder haben kann,„in der Natur gesorget: und was nur wenige habhaft„werden können, das ist auch dem Menschen zu seiner„Wohlfahrt nicht nöthig. Um fo viel mehr mnß dasje-nige, was die Seele, und zwar in alle Ewigkeit, soll„vollkommen und glücklich machen, allgemein seyn: und,,wo es das nicht ist, wenn nur wenige dazu gelangen„können: so ist auch dem Menschen nicht nöthig, und„von dem weisen, gütigen Gott nicht als ein nothwendig„geo Mittel geseßet, sondern von Menschen ersonnen.
A« 5 Drittes