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„die äussersten und letzten Egttp icr, von ihrem Stand„des Lagers, bis an die Stätte ihrer Erfänffung, ohnge-„fehr vier teutsche Meilen: und so die äussersten und leß-„ten Israeliten, von dem Stand ihres Nigers , bis an die„Stelle jenseit des Meers, gleichfalls ohngesehr vier„teutsche Meilen gehabt.
§. 28. „Nun mogte man eher gedenken, das wäre ja„wol so unmöglich noch nicht, daß man auf der Flucht 4„Meilen in 4 Stunden zurücklegen mögte. Allein, wer„nur ein wenig zu deutlicher Vorstellung der Sachen mit„allen Umstanden gewöhnet ist, und insonderheit die Art„des Marsches der Morgenländer, und den Boden des„Meeres kennet: der wird keine Mühe haben einzusehen,„daß ein solcher Marsch von 4 Teutschen Meilen, in 4„Stunden und in finsterer Nacht, mit so viel Menschen,„Bagage und Vieh, über einen Boden der See, der nur„wenigen zugleich einen Gang verstattet, eine wahre Un-„möglichkcit sey. Um solches nun ganz klar zu machen,„will ich erst den ordentlichen Ang der Morgenländer und„Hebräer beschreiben, so weit ich ihn aus den Alterthü-„mern habe finden können, ohne daß ich noch vors erste„dadurch die Israeliten in ihrer Flucht gedenke aufzuhal-„ten. Die Hebräer hielten eine Ordnung im Ziehen, so„daß Stamm vor Staunn, und in jedem Stamme jede„Familie, unter den Häuptern ihrer Väter zöge. Indem„ich aber dieselbe Ordnung auch auf diesem Marsche setze;„so halte ich die j.eute gar nicht dadurch auf. Denn man„weiß, daß Ordnung im Marsche fördert, und Unord-nung gewaltig zögert. Nun waren sonst unter ihnen„Hauptleute über 1000, über ivo, über 50, ja über 10.
„Da