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„tern müssen, der vierte die Nase an eine Klippe stoßen,„der fünfte in einen Sand sinken, der sechste über die„Stauden und Corallen stolpern oder sich die Füße ver-hetzen? Werden nicht die 5ast - Wagen bestecken bleiben,„zerbrechen oder umwerfen? Es ist schon viel, wenn durch„solche See nur ein enger schmaler Gang ausfündig zu„macheu ist, da wenige zugleich in einer Reihe und ohne„Gefahr hinüber kommen können: wie sollte ein solcher„Boden vielen lausend oder Hunderten zugleich einen frcy-„en Durchgang gewahren? Herr Clerieus hat in seiner„Dissertation cie maris Icium^ei NIieÜione diese Be-schaffenheit des Grundes vom rothen Meere größsten„Theils angemerkt. Aber es ist sehr artig, bey welcher„Gelegenheit er die Sache anbringt. Weil er seine Js-„raeliten gern hinüber haben will, so ist das Meer erst-lich gar nicht breit und tief: er gedenkt an die Hinder-„nisse des Bodens nicht: er erwähnet weder der Vielheit„von Menschen und Karren und Vieh, noch der Zeit,„welche sie zu einem solchen Wege brauchen, noch ande-rer Umstände: er stellet bloß seine Zsraclitcn in breite„Reihen, und lasset sie geschwinde hinüber hutschen. Auch„Pharao kommt noch ungehindert und geschwinde hinein.„Wenn er aber fliehen will, so wird.das Meer breit, so„schneiden seine Rader in den Sand und Schlamm zu„tief ein, so stößt er sich an Felsen und Corallen, so kann„er nicht auS der Stelle kommen: die Fluth übereilt„ihn, der arme Pharao muß mit alle seinem Heere, mit„Roß und Wageu im rothen Meere ersaufen. Alle der,,Schlamm und Sand, alle Felsen und Klippen, alle„Stauden und Corallen, alle Inseln und Höhen scheinen
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