„bey Clerico erst sint der Zeit, daß die Israeliten hinü--„ber sind, und Pharao hineingebracht ist, hervorgcwachs„sen zu seyn. So sehr kann auch einen sonst gar ver-„nünstigen Mann das Vorurthcil des, was er gerne ha-„ben will, blenden!
Z. Z i» „Es ist also wol offenbar genug, daß bey die-„sem Boden des rothen Meeres kein Durchzug in breiten„Reihen statt gehabt, und daß also derselbe sowvl dieser-,,wegen, als wegen der vielen Anstöße und Hindernisse„viele Tage Halle wahren müssen. Lasset uns aber nun„auch die andern Hindernisse mit in Erwü.uing ziehen»„Es war gegen Abend, als sie P!?araou!s Heer erblick-ten. Darauf lüfsin sie in voller Bestürzung zu Mose „und zankten mit ihm, warum er sie aus Egypten ge-bühret. Moses besänftiget sie und spricht ihnen Muth,,ein. Die Wolken-Seule wird darauf von der Spitze„der Armee das ganze Lager hindurch nach Hünen ge-„bracht, und zwischen den Jsraeliren und Egypriern ge-„setzt. Dem ganzen Heere wird Befehl zum Anfbruche„ertheilet, vermuthlich nicht durch die Wolken-Seule,„weil die sich hinten steilere; nicht durch eine Posaune,„weil sie heimlich fliehen wollten; sondern durch Boten.„Darauf mußten ja die Gez.lte abgebrochen und mit der„Bagage auf Wagen gepackt und Ochsen davor gespan-„net werden. Die Armee selbst mußte sich in Ordnung„stellen; und den Troß, die Lagage, das Vieh entwe-„der voran schicken oder in die Mitte nehmen, wenigstens„bed-cken. Wie viel Zeit geht darüber hin? Wie hat„allein so Viel Vieh, jung und alt, schwer und leicht, in„drey Stunden einen Weg von drey bis vier Teutschen
„Mei-