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„auch nicht mehr lebe noch aufleben könne: so folget auch„nothwendig, daß ihm diese wichtigen Grund-Sätze ei-„ncr seligmaäundcn Religion entweder gar nicht bekannt,,gewefen, oder, daß er sie für falsch und unmöglich ge-thanen habe. Folglich kann er auch den Zweck nicht ge-„habl haben, eine seligmachende Religion zu offenbaren!„sondern wo er ja von einer Religion spricht und schreibt,„so kann es keine andere, als eine schlechte und niederträch-„tige Religion seyn, welche kaum mehr den Schein einer„Religion behaupten kann. Am wenigsten wird es je-„mand für eine göttliche Offenbarung annehmen können:„da, wo uns irgend eine göttliche Offenbarung nöthig ist,„dieselbe insonderheit und hauptsachlich zu dem Erkennt-„nisse von der Unsterblichkeit der Seelen, und dessen meh-„rcver Vergewissern«g nöthig wäre. Nnn fragt sich, waö„wir von Mofe und den übrigen Schreibern altes Testa-„menrs sagen wollen? Denn was wir auch sonst für„ein Erkenntniß oder Absicht bey ihnen annehmen; so„scheiner doch der Schluß herauszukommen, daß sie uns„keine göttliche Offenbarung gewähren, wo sie nicht zu-gleich das Erkenntniß von der Unsterblichkeit der See-„len und ihrem Austande nach diesem leben als einen der„wichtigsten Puncte sorgfaltig vortragen.
Z§. „Es hat zwar der gelehrte Herr Warburton die„göttliche Sendung des Moses eben daher zu beweisen ge-bucht, weil er von der Unsterblichkeit der Seelen nicktS„gelehret hat. Allein ich muß gestehen, daß ich in denen„drei. Bänden, so er davon zusammen geschrieben, sonst„viele schöne Anmerkungen, aber nur das eine nicht ge-funden.