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Zur Geschichte und Litteratur : aus den Schäzen der Herzoglichen Bibliothek zu Wolfenbüttel / von Gotthold Ephraim Lessing
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Hände Begierde haben. Z^lun aber zahlest dumeine Gänge zc. E6 kann nichts deutliches gesagtwerden, daß mit dem Tode alles aus sey, und der Menschin Ewigkeit keine Hoffnung habe wieder aufzuleben,und daß solches eine an sick unmögliche Sache sey. Esklingt alles vollkommen heydnisck, und pflegen die heyd-nischen Schreiber diese Meynung durch gleiche Sinnbil-der auszudrücken.

§§.Es wird mir hienachst erlaubt seyn, dreyer Zs-raclitischen Könige Zeugnisse von eben dieser Meynungbey den Hebräern aufzuführen. David betet: Wendedich, Herr, und errege meine S^cle (mein leben),hilf mir um deiner Güre roillcn. Dann im Tc>-de (wenn man todt ist) gedenker man deiner nicht.».Wer rvill dir M der H«5lle (in dem Zustande nachdiesem leben) dankend Auf eben die Art redet er zuGott : vi)av haft du für Gcnmn an meinem,,Blure (an meinem Tode),rvann ich in die Grubehmabfadre? n?ird dir auch der Sraub dankendnurd er deine N?ahrheir verkündig, d.i. dennbin ich nichts als Staub, und kann es nicht mehr mitDank erkennen und preisen, daß du mir viele Wohltha-ten erzeiget hast. Wiederum spricht er in einem andernPsalm: U?trst du dann den Tv^ren iVunder er-zeigen? oder rcerden die Verstorbenen aufste-hen und dir dankend n>ird man im Grabe (indem Zustande nach diesem leben) erzählen deine-re? und deine Tre^.e im Verderbens l wenn manvermodert ist.) Mögen Seine lVunder in der ^in-sterniß erkmmr «oerdent oder deme Gerechrig-

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