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„Hände Begierde haben. Z^lun aber zahlest du„meine Gänge zc. E6 kann nichts deutliches gesagt„werden, daß mit dem Tode alles aus sey, und der Mensch„in Ewigkeit keine Hoffnung habe wieder aufzuleben,„und daß solches eine an sick unmögliche Sache sey. Es„klingt alles vollkommen heydnisck, und pflegen die heyd-„nischen Schreiber diese Meynung durch gleiche Sinnbil-„der auszudrücken.
§§. „Es wird mir hienachst erlaubt seyn, dreyer Zs-„raclitischen Könige Zeugnisse von eben dieser Meynung„bey den Hebräern aufzuführen. David betet: Wende„dich, Herr, und errege meine S^cle (mein leben),„hilf mir um deiner Güre roillcn. Dann im Tc>-„de (wenn man todt ist) gedenker man deiner nicht.».Wer rvill dir M der H«5lle (in dem Zustande nach„diesem leben) dankend Auf eben die Art redet er zu„Gott : vi)av haft du für Gcnmn an meinem,,Blure (an meinem Tode),rvann ich in die Grube„hmabfadre? n?ird dir auch der Sraub dankend„nurd er deine N?ahrheir verkündig, d.i. denn„bin ich nichts als Staub, und kann es nicht mehr mit„Dank erkennen und preisen, daß du mir viele Wohltha-ten erzeiget hast. Wiederum spricht er in einem andern„Psalm: U?trst du dann den Tv^ren iVunder er-„zeigen? oder rcerden die Verstorbenen aufste-„hen und dir dankend n>ird man im Grabe (in„dem Zustande nach diesem leben) erzählen deine Gü-„re? und deine Tre^.e im Verderbens l wenn man„vermodert ist.) Mögen Seine lVunder in der ^in-„sterniß erkmmr «oerdent oder deme Gerechrig-
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