,,keir im Lande der Vergessenheit? (im Reiche dev,.Todten, da man weder das Gegenwärtige erkennet, noch„sich des Vergangenen erinnern) Hatte David irgend„einen Begriff gehabt von einer Seele, die vom Körper„unterschieden ist, und ihr geistliches Leben, nach der Ab-„sonderung vom Leibe, in sich behalt, ja eben durch den„Tod in den Zustand gesetzt wird, Gott naher zu erken-nen und zu loben; so könnte er unmöglich so reden, als„wenn der Mensch lauter Leib wäre, und nicht anders,„als mir dem Leibe, in dieser Welt leben, und nicht an-„derS, als hier, Gott loben und danken konnte. Der„König Hivkias aber, nachdem er die Verlängerung sei-nes Lebens erhalten hatte, redet eben so: Ich sprach,„ich muß zu den Pforten des Grabes fuhren - -„nun vcerdc ich nichr nnhr sehen den Herrn, ja„den Herrn im Lande der Lebendigen - - Dann„das Grab (d. i. der Begrabene) lobr dich nicht,„so rühmer dich der Tod (d.i. der Todte) nichr,„die in die Grube fahren, narren nichr auf dei-„ne Vi^ahtheir (haben nichts mehr von deinen Ver-„heissungen zu gewartcn), sondern die Lebendigen;„ja die Lebendigen (allein) loben dich- Worinn,,eine gleiche Meynung entdeckt wird, daß Menschen, wenn„sie einmal todt sind, keine Wohlthaten mehr von Gott„zu gewartcn haben, und zu gemessen fähig sind. Der„König Salomon spricht in seinem Prediger-Buche:„Das ist ein bö? Ding unrer allem, das unrer der„Sonne geschiehet, daß allen einericy begegner,„(dem Frommen wie dem Gottlosen) und >- fic gleichs„Wol öarnach zu den Codrcn sichren müssen. Krr ar
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