»»geben. Nun folget aus diesem eigentlichen buchstabli-„chen Verstände nicht: Abraham, Isaac und Jacob ha-„ben den Gott Jchovah verehret, oder, Zehovah ist der„Gott , welchen Abraham, Isaac m,d Jacob verehret ha-„ben: also leben die Ertzvaler noch. Noch weniger fols„get das daraus, wovon eigentlich der Streit war, daß„sie körperlich wieder aufstehen werden. Daher muß erst„der buchstabliche Sinn verlassen, und ein anderer anges„nommen werden. Wollte man etwa einen andern Vers„stand zum buchstäblichen machen, neMlich, daß Gott„wegen des Schutzes und Lohns, Abrahams und seiner„Kinder Gott sey: so wird man finden, daß die Folge-„rung nichts richtiger sey, und nichts mehr beweise»„Denn der Schluß würde dieser seyn: Wenn Gott we-„gen des Schutzes und Lohns ein Gott Abrahams , Zs„saacs und Jacobs genannt wird, so folget, daß dieselbe,,nicht todt sind, sondern leben. ^. Hier würde ento„weder Abraham, Isaac und Jacob als noch eMirend„Verstanden, oder als vorzeiten lebend. Das erste wäre„eine petino principii, wie man in Schulen redet, oder„es setzte eben das zum Grunde, welches bewiesen werden„soll, und bewiese also nichts. Denn es hiesse eben so„Viel: als wenn Abraham, Isaac und Jacob noch sind,„so sind sie: Das andere aber folget nicht: Wenn Gott „den Avraham , Isaac und Jacob vorzeiten geschützt und„belohnt hat, da sie noch lebten, so leben sie auch noch,„und werden ewiglich leben. Es ist also wol offenbargenug, daß Jesus den buchstäblichen Verstand, (wels„chen man auch setzen will) nicht wider die Sadducaer„aus der Schrift zum Grunde legen können, und daß
«folglich