z,da seyn, und der Gärtner mußte Befehl von seinem„Herrn haben, den Züngern Jesu die Thür offen zu h il-„ten. Ja dieser konnte auch selbst bey Tage und bey„Nachte ins Grab gehen und nur dem Körper machen,,jwas er wollte; oder einem andern solches zn thun er-„lanben. Die Maria Maqdalena sagr es UN5 g<mz deut^„lich: Sie habcn meinen ^errn U?fggcno»nmen,„spricht sie, und nur rvissin nicbr, rvo sie ihn hin-„getegr hüben. Und da sie den Garcner vor sich zu ha-„ben meynt, spicht sie zu ihm: Herr, hast du ihn„weggenommen, so sage mir, rvo h.st du ihn„hmgclcgr, so icviU ich ihn hc>Ien. Sie setzet also,,zum voraus, daß der Körper in der verwichencn Nacht».könnte von dem Gärtner oder einigen andern wegge-schleppet seyn. Demnach isi es nach dem eigenen Be-„richle des Evangelisten ganz wohl möglich gewesen, daß„die Jünger Jesu dessen Leichnam in der Nacht heimlich„aus dem Grabe anderswo hinbrachten. Und es konnte„den Juden nicht anders, als höchst wahrscheinlich vor-kommen, daß eben diese Zünder solches wirklich gethan»„Denn, würden sie sagen, wollte Gott Jesum zumWun-„der aller Wclr erwecken, warum sollte er es nicht bey„Tage, vor aller'^elr Augen, thun? warum sollte er„die Sache so veranstalten, daß, wenn einer auch noch so„frühe zum Grabe käme, derselbe schon das Grab offen„und ledig fände, und nicht den geringsten Unterscheid»merkte, als wenn der Körper heimlich ans dem Grabe,,weggestohlen sey? Die Zeit war auch noch lange nicht„vorbey, welche Iesu4 im Grabe zulningen sollte. ES„war gesagt, drey Tage und drey Nächre sollte er
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