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„wähnten Beschuldigung crtichtet, die übrigen aber selbst,,geurth> ilet haben müssen, daß sie mit solcher Vertheidi»„gung nicht fortkonnnen würden, und es daher besser sey,„diesen schlimmen Punct unberührt zu lassen, als wider„eine sehr wahrscheinliche und beglanbte Nachrede eine„schlechte und sich selbst widersprechende Verantwortung„vorzubringen.
W- "Ich sage nicht unbillig, die Beschuldigung sey„wahrscheinlich und glaublich, die Ablehnung Matthäi„hergegen schlecht und voller Widerspruch. Denn, wenn„wir die Umstände ansehen, so reimet sich alles mir der„Beschuldigung. Es war ganz möglich, daß der Körper„Zcsu des Nachts heimlich aus dem Grabe gestohlen,„und anderwärts verscharret werden konnte. Das G'.ab„war in einem Fels, gehörte dem Joseph vonArimathia,„einem heimlichen Jünger Jesu, und der Zugang zum„Grabe war in dem Gehege seines Gartens. Eben die-„ser Joseph hatte sich den Leichnam Zesu ausgebeten, und„denselben aus eigener Bewegung in sein Grab gelegt,„die Maria Magdalena und andere Weiber waren dabey„gewesen, und alle Apostel wußten den Ort. Sie hatten„ungehinderte Freyheit zum Grabe zu kommen: keine„Besorgniß von einer Soldaten-Wache, keine Furcht,„daß sie der Gärtner nicht zum Grabe lassen möge: die„Schwierigkeit, welche sich die Weiber bey den Evangeli-„sten machen, ist nicht: wie sie den Gärtner und die„Wachter überreden oder nöthigen wollten, ihnen die Oeff-„nung des Grabes zu verstatten, sondern nur der Stein„vor dem Grabe: roer rvälzcr unv den Grein von„des Grades Cyür 5 Es mußten also keine Wächter
„da